Am Rande des ersten In-Port Race in Alicante bestätigte der leitende Geschäftsführer des Rennens Tom Touber, 50, Spekulationen um einen geänderten Modus zur Austragung 2011/12. Die zweite Etappe von Kapstadt nach Abu Dhabi wird dieses Mal durchgesegelt.
Die vorige Weltregatta war wegen akuter Pirateriegefahr auf dem Indischen Ozean unterbrochen worden. Ein Frachter nahm die Yachten an einem zuvor vereinbarten Wegepunkt an Bord und setzte sie kurz vor dem Etappenhafen wieder ein.
Auf diese Notlösung soll dieses Mal verzichtet werden – die Piraten sind in dem Seegebiet bei weitem nicht mehr so aktiv wie vor drei Jahren. Der Niederländer Touber, der sowohl für Teilnehmer als auch für den Veranstalter bereits fünf Rennen als Manager an Land begleitet hat, erklärte, man werde die Passage von Wegepunkten relativ weit vor der Küste vorschreiben. Die genaue Route soll erst beim Zwischenstopp in Kapstadt Mitte November festgelegt werden.
Die Macher der Veranstaltung nutzten das fulminante Auftakt-Wochenende an der Costa Blanca auch für Werbung in eigener Sache. Potenzielle weitere Sponsoren für das Rennen 2017/18 informierten sich vor Ort. Darunter befand sich nach Aussage von Touber auch mindestens ein interessiertes Unternehmen aus Deutschland. Um welches es sich handelt, verriet er aber nicht.