Es war eine süße Revanche für das französische Team, dem in der Konvergenzzone am Äquator im ersten Teil der zweiten Etappe von den Winden übel mitgespielt wurde, als es vom ersten auf den vierten Platz durchgereicht wurde. Nach dem Huckepacktransport zum zweiten Teilstück, das über 98 Meilen von Sharjah nach Abu Dhabi führte, war Groupama allerdings in Bestform. Bei 20 Knoten Wind aus Nordwest und passender Welle fingen die Franzosen das weiterhin stark segelnde Team Telefónica kurz vor dem Ziel noch ab und siegten mit knapp einer Minute Vorsprung.
Den Spaniern konnte das egal sein. Sie holten sich nach dem Herzschlagfinish im ersten Teilstück auch den Gesamtsieg in dieser äußerst kuriosen Etappe und bauten den Vorsprung in der Gesamtwertung auf das neuseeländische Team von Camper auf acht Punkte aus. „Wir waren heute sehr schnell”, sagte der zufriedene Cammas im Ziel. „In der Früh hat uns die Reparatur ein wenig Sorgen gemacht, aber jetzt, wo wir so schnell sind, lassen wir sie besser in Ruhe.”
Als Dritter kam Camper rein, vor Puma, das abermals enttäuschte, und dem Team von Abu Dhabi, das dennoch von den Zuschauern mit Applaus und Feuerwerk empfangen wurde. „Das war nicht ganz das Resultat, das wir uns erhofft hatten, aber wir hatten Schwierigkeiten, überhaupt so weit zu kommen”, kommentierte Skipper Ian Walker. „Als der Mast von oben kam, sah es eine Weile nicht danach aus, als würden wir es bis Abu Dhabi schaffen. Hier bei so einem Empfang einzulaufen ist fantastisch.”
2. Etappe, 2. Teilstück: 1. Groupama, 6 Punkte; 2. Telefónica 5; 3. Camper 4; 4. Puma 3; 5. Abu Dhabi 2.
2. Etappe gesamt: 1. Telefónica 29 Punkte; 2. Camper 24; 3. Puma 19; 4. Groupama 18; 5. Abu Dhabi 10.
Stand nach 2 Etappen: 1. Telefónica 66 Punkte; 2. Camper 58; 3. Groupama 42; 4. Puma 28; 5. Abu Dhabi 19; 6. Team Sanya 4 (hat noch das erste Teilstück der 2. Etappe zu beenden).
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