Volvo Ocean RaceFrauen-Team SCA (Schweden) ...

Lars Bolle

 · 01.10.2014

Volvo Ocean Race: Frauen-Team SCA (Schweden) ...Foto: Rolex/Kurt Arrigo
Als Erstes war Team SCA auf dem Wasser und trainierte damit am längsten
Team SCA, eine reine Frauencrew will es den Männern zeigen. Es sind die besten Hochseeseglerinnen, wenn sie es nicht schaffen, wer dann?

Eines der spannendsten Projekte: SCA ist ein reines Frauenteam. Der namensgebende Sponsor ist ein schwedischer Hersteller von Pflegeprodukten und Papiertüchern. Die letzte reine Frauencrew wurde 2001 von Lisa Charles (jetzt McDonald) mit Amer Sports Too ins Rennen geführt, die erste 1989 von Tracy Edwards mit Maiden. Dazwischen gab es die beiden Kampagnen Heineken mit Dawn Riley (1993) und EF Education mit Christine Guilou (1997). Sportlich konnten alle mit den Männercrews nicht mithalten.

  Das BootsdesignFoto: Volvo Ocean Race Das Bootsdesign

Das Team
Die aktuell erfolgreichen Hochseeseglerinnen sind fast vollzählig versammelt, dazu Olympioniken. Die Frauen dürfen mit elf statt acht Aktiven antreten. Ihr Boot war der erste Volvo Ocean 65, damit hatte das Team die längste Vorbereitungszeit. Bei ersten Tests gegen die Konkurrenz offenbarten sich aber Defizite.

  Samantha DaviesFoto: Corinna Halloran/Team SCA Samantha Davies

Die Skipperin
Die Britin Samantha Davies wurde erst drei Wochen vor dem Start als Skipperin benannt. Das Team wollte damit die insgesamt flache Hierarchie untereinander und die Wichtigkeit jeder Einzelnen an Bord betonen. Für Davies, 40, ist es zwar das erste Volvo Ocean Race, sie verfügt jedoch über reichlich Hochseeerfahrung. So wurde sie 2008 Vierte bei der Einhand-Weltregatta Vendée Globe.

Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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