Volvo Ocean RaceEin Hurrikan auf Bestellung

Dieter Loibner

 · 20.05.2012

Volvo Ocean Race: Ein Hurrikan auf BestellungFoto: Amory Ross/Puma Ocean Racing
Weiter am Drücker: So lautet das Motto für Puma, die den Erfolgslauf verlängern wollen
Die Dramaturgie stimmt: Pünktlich zum Start der 7. Etappe des Volvo Ocean Race nähert sich ein Wirbelsturm für den Ritt über den Atlantik
  Vorn weg: Groupama segelt in Richtung Norden, wo's bald ungemütlich wirdFoto: Yann Riou/Groupama Sailing Team Vorn weg: Groupama segelt in Richtung Norden, wo's bald ungemütlich wird

Zeitgerecht für die Transatlantiketappe, die das Volvo Ocean Race nach mehr als sieben Monaten wieder zurück nach Europa bringt, driftet Alberto, der erste Hurrikan der noch jungen Wirbelsturm-Saison, Richtung US-Ostküste. Mit Windspitzen von 45 bis 50 Knoten im Zentrum ist er ein Einstiegs-Hurrikan, aber auch der muss mit einem Volvo Open 70 erst abgeritten werden. Nach dem windmäßig eher gemütlichen Teilstück von Brasilien nach Florida gibt es also wieder Wetterstress.

  Weiter am Drücker: So lautet das Motto für Puma, die den Erfolgslauf verlängern wollenFoto: Amory Ross/Puma Ocean Racing Weiter am Drücker: So lautet das Motto für Puma, die den Erfolgslauf verlängern wollen

Nach dem gestrigen Start zur letzten langen Etappe des Volvo Ocean Race 2011/12 führt Groupama die Flotte im Golfstrom an, der die Boote rasch nach Norden versetzt, in Richtung Alberto. Knapp dahinter die in der Gesamtwertung führende Telefonica, vor Puma und Camper. Zurückgereicht wurde Abu Dhabi, die das In-Port Race am Samstag gewinnen konnte, und Sanya, die nach einer längeren reparaturbedingten Auszeit wieder dabei ist. Etappenziel ist Lissabon.

In der Gesamtwertung sind die vier Top-Teams alle eng beisammen. Von Telefonica ganz vorn über Groupama und Camper bis Puma auf Platz vier sind es nur 14 Punkte.

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Start der 7. Etappe

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