Volvo Ocean RaceDesign der Zukunft: fliegende Raumschiffe

Lars Bolle

 · 16.11.2017

Volvo Ocean Race: Design der Zukunft: fliegende RaumschiffeFoto: styacht
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Ein weiterer Entwurf für die geplanten Inshore Races. Der Deutsche Martin Fischer war am Entwurf beteiligt

In dieser Woche stellen wir bereits zwei Designstudien vor (siehe unten), mit denen sich Konstrukteure am Wettbewerb für einen neuen Foiler für die künftigen In-Port Races des Volvo Ocean Race beteiligten. Nun wurde ein weiteres Projekt veröffentlicht, wieder erstmals erschienen auf catsailingnews.com.

Der Trimaran sieht aus wie von einem anderen Stern. Und das war auch eines der Ziele des amerikanisch-italienischen Konstrukteursduos Doug Schickler und Davide Tagliapietra, beide unter anderen ehemalige Mitglieder des Designteams des italienischen America’s-Cup-Herausforderers +39 Challenge. "Wir haben uns gefragt: Wird sich das Design im Mehrrumpf-Foiling parallel zu dem von Flugzeugen entwickeln? Was können wir von motorisierten Hydrofoil-Booten lernen?", so Schickler. Mit im Designteam war auch Martin Fischer, einer der besten Foil-Spezialisten weltweit, zuletzt verantwortlicher Konstrukteur beim französischen America’s-Cup-Herausforderer Groupama Team France.

Herausgekommen ist ein futuristischer Tri, der nicht nur die Anforderungen der Rennorganisatoren, dabei vor allem die Zerlegbarkeit und den leichten Transport per Container erfüllt, sondern das Segeln auf Foils aus rein optischen Gründen revolutionieren könnte.

Alle Details können Sie in der Fotostrecke sehen.

Der Trimaran soll ungefähr 730.000 Euro pro Team kosten
Foto: styacht

Ob das Boot jemals gebaut wird, ist aufgrund der unklaren Zukunft des Volvo Ocean Race wie bei allen anderen Projekten ungewiss.

Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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