Volvo Ocean RaceAuf Backbordbug nach Kapstadt

Lars Bolle

 · 24.11.2011

Volvo Ocean Race: Auf Backbordbug nach KapstadtFoto: Hamish Hooper/CAMPER ETNZ/Volvo Ocean Race

Nach einer rasanten Nacht hat sich am Klassement nichts geändert, Team Telefonica fehlen nur noch gut 600 Seemeilen zum Etappensieg

Mit Wind von Steuerbord, wie es richtiger heißt, haben die drei noch in der Etappe verbliebenen Teams Kurs direkt auf Kapstadt gesetzt. Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 30 Knoten erreichte das neuseeländische Team Camper die bisher beste 24-Stunden-Distanz dieser Etappe, 552 Seemeilen.

Co-Navigator Andrew McLean beschreibt die vergangene Nacht als „Blindflug. Es war wie in einem Rallye-Auto mit 100 Kilometern pro Stunde, allerdings auf einer Landstraße ohne Beleuchtung und ohne abzubremsen“.

Charles Caudrelier Team Groupama
Foto: Yann Riou/Groupama Sailing Team/VOR

Da der Wind jedoch auf West bis Südwest gedreht hat, was alle zu einer Halse zwang und gleichzeitig etwas nachließ auf zuletzt zwischen 15 und 20 Knoten, gingen die Speedometer auf 17 bis 20 Knoten zurück, und die Hoffung, den Rekord aus dem vergangenen Race zu überbieten, schwindet. Ericsson 4 schaffte auf derselben Etappe etwa zum selben Zeitpunkt 596,6 Seemeilen.

Team Telefonica konnte die Führung mit rund 130 Seemeilen Vorsprung vor Camper behaupten, Groupama liegt weiter abgeschlagen rund 470 Seemeilen zurück.

Puma motort weiter nach Tristan da Cunha, nachdem der Propeller ein Netz gefangen hatte, das aber abgeschnitten werden konnte.

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