The Ocean Race

Volvo Ocean Race: Abu Dhabi zurück an der Spitze

Lars Bolle

 · 29.04.2015

Volvo Ocean Race: Abu Dhabi zurück an der SpitzeFoto: Matt Knighton / Abu Dhabi Ocean Racing / Volvo Ocean Race

Die Doldrums sind passiert, das Emirate-Team um Skipper Walker hat den besten Weg gefunden und zuletzt auch durch mehr Speed überzeugt

Für die Konkurrenz muss es zumindest beeindruckend, wenn nicht beängstigend sein, was Abu-Dhabi-Skipper Ian Walker und Navigator Syd Fisher in den vergangenen zwei Tagen geschafft haben: vom letzten Platz an die Spitze. Nicht etwa durch einen Extremschlag weg vom Feld oder besonders viel Glück, sondern durch sehr konservatives, konzentriertes und auch schnelles Segeln.

Momentan liegt das gelbe Boot in einer sehr aussichtsreichen Position in Luv über den anderen mit einer leichten Führung. Dabei ist das Feld aufgesplittet, bei Abu Dhabi befindet sich nur noch Mapfre, deutlich weiter südlich die restlichen vier. Dabei wurden Abu Dabi und Mapfre von der Strömung begünstigt. Ein großer Wirbel wirkte sich so aus, dass der Strom die Boote im Norden um ein bis zwei Knoten anschob, die anderen hatten ihn dagegen von vorn.

  Die Positionen am NachmittagFoto: Volvo Ocean Race
Die Positionen am Nachmittag

Das stellte für Abu Dhabi und Mapfre eine sehr komfortable Situation dar – in Luv liegend, mit einer Backstagsbrise, viel Raum nach Lee und Schiebestrom. "Mach, so schnell du kannst. Der Kurs interessiert mich gerade nicht, segel einfach, so schnell du kannst", lautete entsprechend die Anweisung von Skipper Walker an seinen Steuermann.

Bei über 20 Knoten Wind geht es für alle mit annähernd ebensolchen Speedwerten gen Nordwesten.

Eindrücke vom Speedrausch im Passatwind

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