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Erstmals wird Asien angelaufen. Die indische Stadt Kochi hat zwar kein Team, dafür Geld für Fremdenverkehrswerbung ausgegeben. Das gilt übrigens für sämtliche asiatische Häfen. Die Etappe enthält viele Herausforderungen: den Agulhas-Strom, der an der Ostküste Afrikas nach Süden läuft und oft für raue Bedingungen sorgt, danach den Südostpassat und dann die zweite Querung des Äquators mit ausgeprägter Flaute, wahrscheinlich bis zum Ziel.
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An Indien und Sri Lanka vorbei geht es ostwärts. Wenn die Vorhersagen stimmen, fällt der Nordostpassat etwas zu spitz ein, um die Straße von Malakka mit einem Schlag zu erreichen. Dort wird dann nicht nur interessant sein, wie die Crews mit der starken Strömung zurechtkommen, sondern auch, wie die Organisatoren mit dem Problem der Piraterie umgehen.
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Qingdao liegt genau in Luv. Erst müssen die Teams durch das Südchinesische Meer direkt gegen den Nordostpassat. Danach müssen die Navigatoren entscheiden, ob sie den längeren Weg östlich um Taiwan herum wählen, um den Strom gegenan in der Straße von Taiwan zu umgehen. Danach steht das Gelbe Meer an, wahrscheinlich mit leichtem Wind. Zum Schluss Qingdao, wo es Winter ist und wo es durchaus Frost geben kann.
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Die Königsetappe, das längste jemals in diesem Rennen gesegelte Teilstück. Erst das Gelbe Meer, wahrscheinlich mit Nordwind, dann der Nordostpassat versprechen lange Gennakerfahrten. Danach die dritte Äquatorquerung, wieder Flaute. Anschließend Südostpassat, das subtropische Hochdruckgebiet und eine wichtige Entscheidung: Die Wettfahrtleitung wird auf 36 Grad Süd einen Wegepunkt legen. Je nachdem, wie weit er von Kap Hoorn entfernt ist, kann es sich lohnen, weit nach Süden zu segeln, um ein Tiefdruckgebiet zu erwischen, oder aber den direkten Weg nördlich zu wählen. Am Kap erwartungsgemäß Sturm, dann das Südatlanische Hoch und schließlich hoffentlich ein ausgeprägter Passat, der bis zum Ziel reicht.
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Zuerst der südsetzende Strom an der Küste Brasiliens. Dann die Entscheidung, wie um die Ostecke, Recife, gesegelt wird. Weiter auf See sollte es mehr Wind geben, aber der Weg ist länger. Danach die vierte Äquatorüberquerung, wieder die Flaute der Doldrums. Zum Schluss sollte es aber einfacher werden. Einmal im Nordostpassat, gilt es nur noch die Westausläufer des Azorenhochs zu meiden.
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Die klassische Transatlantikroute. Tiefdruckgebiete und der Golfstrom sind fast eine Garantie für Geschwindigkeitsrekorde. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass derjenige, der den Golfstrom zuerst erreicht, eine Führung erlangen kann, die nur sehr schwer aufzuholen ist.
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Die erste der Kurzetappen. Ob der Kurs nördlich oder südlich um die britischen Inseln führt, wird erst vor dem Start zu Etappe 5 bekannt gegeben. Es können einige Wegepunkte an der niederländischen Küste platziert werden, um die Flotte zusammenzuhalten. Navigatorische Herausforderungen: die Nordsee, im Juni oft von einem Hochdruckgebiet dominiert, sowie das Skagerrak mit seinen häufigen Wetter-Überraschungen. In Marstrand kommt es nur zu einem Kurzstopp, die genaue Verweildauer wird erst in den Segelanweisungen vor der Etappe verlautbart.
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Die Etappe führt komplett entlang der schwedischen Küste. Ob durch Belt oder Sund gesegelt wird, ist noch offen, die vielen Inseln und Kurswechsel machen diese Etappe aus taktischer Sicht sehr reizvoll.
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Der zu segelnde Kurs wird nach den zu erwartenden Windbedingungen erst in den Segelanweisungen für diese letzte Etappe festgelegt. Er soll zwischen 350 und 500 Seemeilen lang sein. Die Flexibilität ist nötig, um eine Ankunft am 27. Juni 2009 in Russland zu garantieren.

Chefredakteur Digital