Der Wassersport-Verein Hemelingen (WVH) hat vor Tutzing auf dem Starnberger See die zweite Regatta der 2. Segel-Bundesliga gewonnen. Die Hemelinger mit Steuermann Jan Seekamp, Wilhelm von Weyne, Jens Tschentscher und Sören Hadeler setzten sich in der spannenden Schlussphase mit einem Punkt Vorsprung gegen den stark aufkommenden Münchner Yacht-Club mit Steuermann Kai Niederfahrenhorst, Max Adami, Marc Anschütz und Basti Henning durch.
Der mit drei Tagessiegen imposant in die Regatta gestartete co-favorisierte Hamburger Segel-Club mit Matchrace-Spezialistin Silke Hahlbrock am Steuer konnte sich nach einem Durchhänger im Endspurt bei der dreitägigen Liga-Begegnung auf B/ones doch noch auf den dritten Podiumsplatz vorkämpfen. Damit erhöhten die Hanseaten mit Hahlbrock, Anke Scheuermann, Marion Rommel und Daniel Zenker ihr Zweitliga-Konto auf 33 Zähler.
Doch auch der Münchner Yacht-Club hat in den bisherigen beiden Zweitliga-Regatten 33 Punkte ersegelt und damit aufgrund der besseren Platzierung auf dem Starnberger See vorerst die Führung vor den Hamburgern übernommen. Mit 32 und 31 Punkten rangieren dahinter der Segelklub Bayer-Uerdingen (Erstliga-Absteiger) und der Wassersport-Verein Hemelingen auf den Plätzen drei und vier. Dazu kann noch der Potsdamer Yacht-Club mit 26 Punkten zum Quintett der Spitzenreiter gezählt werden.
Die rote Laterne des Schlusslichts hängt nach dem Gastspiel beim Deutschen Touring Yacht-Club vorerst im Duisburger Segel-Club. Die Duisburger kamen in Tutzing nicht über den letzten Platz im Feld der 18 Vereinsmannschaften hinaus und müssen bei der dritten und schon letzten Zweitliga-Regatta vom 26. bis 28. September auf dem Bodensee neben weiteren abstiegsgefährdeten Clubs um den Liga-Erhalt kämpfen.
Den besten drei Teams winkt am Saisonende der Direkt-Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga. Die Plätze vier bis sechs berechtigen zur Teilnahme an der Relegation, die noch in diesem Herbst gegen jene Vereine ausgetragen wird, die am Ende der 1. Segel-Bundesliga auf den Plätzen 13 bis 15 liegen. Die Erstligisten auf den Plätzen 16 bis 18 steigen nach dem Erstliga-Finale vom 31. Oktober bis zum 2. November auf der Hamburger Außenalster direkt in die 2. Segel-Bundesliga ab.

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