BundesligaMeisterkür beginnt mit Flaute

Lars Bolle

 · 28.10.2015

Seit heute kämpfen auf der Alster die besten 18 Segelclubs Deutschlands um den Titel der Saisonwertung 2015 – der so gut wie fest steht

Der Video-Teaser zum Finale in Hamburg

Mit einem Fuß auf dem obersten Treppchen der Deutschen Meisterschaft steht der Deutsche Touring Yacht-Club aus Tutzing. Rechnerisch könnten die direkten Verfolger, der Berliner Yacht-Club mit elf Punkten Rückstand und der Norddeutsche Regatta Verein mit 13 Punkten, die Meisterfeier zwar noch verderben, in der Praxis wird dies jedoch schwierig. Zumal, wenn der Wind fehlt. Heute konnte wegen anhaltender Flaute nicht gesegelt werden, auch für morgen ist die Vorhersage nicht viel besser.

Sollte gesegelt werden, reicht dem DTYC jeder Platz besser als zwölf für den Meistertitel, egal, wie gut die Konkurrenz segelt. Spannender ist es dagegen im unteren Tabellendrittel. Der dreimalige Olympia-Goldmedaillengewinner Jochen Schümann soll seinen Club, den Yachtclub Berlin-Grünau, vor dem Abstieg oder der Relegation bewahren. Aktuell stehen die Berliner auf dem 15. Rang, einem Relegationsplatz.

Bereits vor dem Finale abgestiegen sind der Konstanzer Yacht Club vom Bodensee und der Segelklub Bayer-Uerdingen aus Krefeld. Beide Clubs können den rettenden Relegationsplatz (Rang 15) nicht mehr erreichen. Die Relegation findet am 1. November ebenfalls in Hamburg statt.

Die Rennen können am Freitag und Samstag durch Kameras auf dem Wasser, an Land und auf den Booten optimal verfolgt werden. Der Startschuss zur ersten Wettfahrt fällt um 11.00 Uhr. Am Freitag und Samstag können alle Segelinteressierten und Fans zu Hause wieder den Live-Stream auf www.segelbundesliga.de verfolgen (jeweils 11.45 bis 15.00 Uhr).

Artikel teilen:
Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

Meistgelesen in der Rubrik Regatta