Olympische SpieleDas Morgen-Update aus Enoshima: Leichtwind? Läuft...!!!

Jochen Rieker

 · 31.07.2021

Olympische Spiele: Das Morgen-Update aus Enoshima: Leichtwind? Läuft...!!!Foto: Sailing Energy/World Sailing
49er FX – Tina Lutz und Susann Beucke rückten mit bärenstarkem 7 - 3 - 3 vor auf Bronzerang – und können im Medal Race noch Gold holen!
Wieder schwierige Bedingungen in Japan, aber die deutschen Crews kamen heute allesamt gut, zwei sogar glänzend zurecht

Eigentlich waren das "keine Schoko-Bedingungen", wie unsere Reporterin vor Ort Tati Pokorny am frühen Morgen deutscher Zeit meinte. Mehrfach wurden die Starts verschoben. Dennoch ging es schließlich gut los für die DSV-Equipe.

Erik Heil und Thomas Plößel im 49er starteten mit einem 2. Platz in den Tag, besser als die Favoriten Peter Burling und Blair Tuke aus Neuseeland. Leider folgte ein 14., den sie nicht streichen können. Aktuell: Rang 5

Richtig stark der Tag für Tina Lutz und Susann Beucke, die mit 7 - 3 -3 von Rang 3 ins Medal Race der 49erFX am Montag starten, in Schlagdistanz zu Gold! Daheim flippten Friends & Family in der WhatsApp-Gruppe aus, darunter Hochsee-Profi Boris Herrmann und seine Frau Birte Lorenzen.

Weiter auf Top-Niveau präsentieren sich Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer im Nacra 17. In der achten Wettfahrt sicherten sie sich Platz 2, was Gesamt-3 bedeutet. Nach hinten konnten sie sich bereits etwas absetzen, zu Rang 3 fehlt gerade mal ein Punkt. Wow. Weiter so!

Die 470er-Damen und Philipp Buhl im Laser haben heute Pause, für Philipp geht's morgen ins Medal Race – und mit Glück und Biss auch um eine Medaille!

Die ausführliche Wettfahrt-Analyse folgt wie gewohnt am frühen Nachmittag!

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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