Medalrace im Laser steht anDas Morgen-Update aus Enoshima: Großer Tag für Philipp Buhl!

Jochen Rieker

 · 01.08.2021

Medalrace im Laser steht an: Das Morgen-Update aus Enoshima: Großer Tag für Philipp Buhl!Foto: Sailing Energy / Philipp Buhl
Sein Ziel ist eine Medaille. Aber er braucht ein erstklassiges Resultat – und Glück. Daumendrücken!!!
Wer bisher nicht die Livestreams geschaut hat: Heute zählt's! Laser-As Philipp Buhl geht um 07:30 in sein letztes Rennen. Leicht wird's nicht.

Heute ist natürlich nicht nur Philipp Buhl gefragt, aber weil er sein Medalrace segelt, werden die meisten Augen auf ihn gerichtet sein. Unsere auch. Das ZDF überträgt live.

Derzeit laufen Bilder von den Nacra 17 Wettfahrten, die Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer mit einem 3. und 6. Platz eröffnet haben. Sie segeln weiter souverän auf Bronze-Rang, die Briten auf Platz 2 sind nun aber schon 10 Punkte entfernt.

Bei den 470er Frauen haben Luise Wanser und Anastasyia Winkel zwei Chancen, sich zu verbessern. Die erste haben sie gleich genutzt: Platz 7 in WF 7, damit Rang 12 gesamt bisher.

Und dann ist da unser Laser-Weltmeister, der bei seinen zweiten Olympischen Spielen eine Medaille will. Die Bedingungen sind heute frischer als zuletzt, nicht so erratisch. Das wird helfen. Schwer bleibt es trotzdem.

Philipp Buhl braucht am besten einen Sieg, und Abstand zu den engsten Rivalen. Aber lassen wir die Mathematik, drücken wir ihm lieber die Daumen. Um 07:30 Uhr deutscher Zeit geht's los.

Die Tageszusammenfassung mit Zitaten aus der Mixed-Zone Liefert Tatjana Pokorny wie gewohnt am frühen Nachmittag.

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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