America's CupSchreckminuten für Team New Zealand

Tatjana Pokorny

 · 17.08.2013

America's Cup: Schreckminuten für Team New ZealandFoto: TNZ/Chris Cameron

Das Louis-Vuitton-Cup-Finale hat begonnen, wie die Vorrunde endete: Aotearoa dominiert Luna Rossa, übersteht sogar eine Beinahe-Kenterung

Die Beinahe-Kenterung der Neuseeländer

  Schreckminuten für Team New Zealand im ersten LVC-Finalduell gegen Luna Rossa: Die Bugspitzen tauchen einFoto: TNZ/Chris Cameron
Schreckminuten für Team New Zealand im ersten LVC-Finalduell gegen Luna Rossa: Die Bugspitzen tauchen ein

Das Herausfordererfinale um den Louis Vuitton Cup hat begonnen, wie die Vorrunde endete: Team New Zealand hat die italienische Luna Rossa im Auftakt-Duell dominiert und den ersten Siegpunkt eingefahren. Das zweite Rennen musste bei starken Winden vertagt werden und wird heute Nacht ausgetragen.

  Sicher vom Begleitboot abgeborgen: Rob Waddell und Chris WardFoto: TNZ/Chris Cameron
Sicher vom Begleitboot abgeborgen: Rob Waddell und Chris Ward

Wie überlegen die Kiwis weiterhin sind, demonstrierten sie nach ihrer Beinahe-Kenterung, die glücklicherweise glimpflich ausging, obwohl zwei Crew-Mitglieder beim abrupten Abstoppen des Bootes von 40 auf 13 Knoten ins Wasser geschleudert wurden und vom Begleitboot geborgen werden mussten. Die Neuseeländer abolvierten den Großteil des Duells allein auf dem Kurs und gingen in der "Best-of-13-Serie" mit 1:0 in Führung.

Während die Italiener das Match mit technischen Problemen aufgeben mussten, ließen sich die Neuseeländer von ihrem in einer heftigen Bö verpatzten Manöver und dem unfreiwilligen Eintauchen der beiden Bugspitzen ihrer Rümpfe nicht beirren. Auch nicht davon, dass Rob Waddell und Chris Ward über Bord gingen.

Für einige bange Minuten erinnerte der Verlauf des neuseeländischen "Nosedives" an den verheerenden Trainingsunfall des schwedischen Teams Artemis Racing, bei der der britische Olympiasieger Andrew Simpson sein Leben verlor. Doch die Kiwis kamen mit dem Schrecken davon und konnten anschließend weitersegeln. "Wir sind dankbar, dass es den beiden Jungs gut geht", sagte Dean Barker nach dem Rennen. "Wir sind alle ein bisschen durcheinander, aber das ist Regattasegeln. Diese Art von Segeln geht an die Grenzen."

  Nach der verunglückten Rundung der Marke: Schadensbekämpfung an Bord der "Aotearoa"Foto: TNZ/Chris Cameron
Nach der verunglückten Rundung der Marke: Schadensbekämpfung an Bord der "Aotearoa"

Das Herausfordererfinale endet spätestens am 30. August. Das 34. Duell um den America's Cup gegen Verteidiger Oracle Team USA beginnt am 7. September nach der viertägigen Premiere des Red Bull Youth America's Cup vom 1. bis zum 4. September mit dem deutschen Team All in Racing um Skipper Philipp Buhl.

EndFragment

Meistgelesene Artikel