America's Cup

America's Cup: Fresh seventeen: Gespräche mit Sponsoren "sehr erfolgreich"

Mathias Müller

 · 12.10.2004

America's Cup: Fresh seventeen: Gespräche mit Sponsoren "sehr erfolgreich"Foto: C. Schumann YACHT

Willy Kuhweide ist zuversichtlich, schon bald Geldgeber präsentieren zu können

Willy Kuhweide, Olympiasieger im Finn-Dinghy 1964 in Tokio will bis Ende November 45 Millionen Euro für das deutsche America's-Cup-Syndikat Fresh seventeen auftreiben.

"Unsere ersten Sponsorengespräche waren sehr erfolgreich", sagt Kuhweide dem "Hamburger Abendblatt". Schon in Kürze werde man in die zweite Runde gehen. Und da die Vermarkter der Deutschen Challenge 2007 AG (DC 2007 AG) ihre Hausaufgaben schon gemacht hätten, müsste nach den Präsentationen nicht wochenlang nachgearbeitet werden.

Einen großen Nachteil darin, derzeit noch nicht wie die anderen großen Segelnationen vor Valencia zu segeln, sieht der 61-Jährige nicht. "Wir sind in allen Bereichen, sowohl was die Personalplanung als auch die Beschaffung von Gebrauchtbooten oder Bauplätzen betrifft, bereits im Hintergrund tätig", so Kuhweide. Sobald das notwendige Budget vorhanden und Fresh seventeen als offizielle Herausforderung in Genf angemeldet sei, laufe die gesamte Maschinerie an. "Wir wollen uns 2007 achtbar schlagen, um beim darauffolgenden 33. America's Cup die Kanne (den Siegerpokal; Anm. d. Red.) nach Deutschland zu holen."

Unklar ist bei der ganzen Geschichte noch, inwiefern die deutsche Kampagne Unterstützung der ARD bekommt, die den letzten America's Cup in Auckland/ Neuseeland überraschend aufwändig live ins deutsche Fernsehen brachte. Würde sich der Sender erneut engagieren, böte dies natürlich für etwaige Sponsoren eine enorme Medienpräsenz und somit einen guten Return-on-Invest. Verhandlungen über die Rechte stehen jedoch noch aus.

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