America’s CupEin Vogel mit vier Flügeln

Lars Bolle

 · 11.04.2013

America’s Cup: Ein Vogel mit vier FlügelnFoto: chevaliertaglang.blogspot.se
Ausschnitt aus der Analyse der Flügelriggs
Die französischen Segeljournalisten François Chevalier und Jacques Taglang haben die Flügelriggs der Cup-Kontrahenten analysiert

François Chevalier und Jacques Taglang sind bekannt für ihre detailgetreuen Risse und Abbildungen von berühmten Segelyachten. In ihrem Blog haben sie sich nun mit den Flügelriggs von drei der vier Cup-Teams beschäftigt. Dabei werden erstaunliche Unterschiede deutlich.

So besitzt das Rigg von Verteidiger Oracle Team USA eine einstellbare Klappe hinter dem tragenden vorderen Teil, um den Spalt zwischen vorderem und hinterem Flügel besser zu kontrollieren.

Das Rigg von Emirates Team New Zealand dagegen ist sehr klar strukturiert, mit kurzem vorderen und langem hinterem Flügel.

Artemis hat bisher mit zwei völlig unterschiedlichen Riggs experimentiert: einem dreiteiligen, das vertikal sogar in sechs Segmente aufgeteilt ist. Das zweite ähnelt dagegen stärker dem der Neuseeländer.

Mehr ins Detail gehen François Chevalier und Jacques Taglang in ihrem Blog (englisch).

Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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