America's CupDickson nimmt das BMW-Ruder in die Hand

Christoph Schumann

 · 23.08.2005

BMW Oracle Racing gibt vor den Louis Vuitton Cup Acts sechs und sieben in Malmö Crewänderungen bekannt.

Der deutsche Teilnehmer United Internet Team Germany segelte gegen Sparringspartner Desafio Español 2007.

Chris Dickson, Chief Executive Officer (CEO) von BMW Oracle Racing, wird in Malmö bei den Acts sechs und sieben des Louis Vuitton Cup selbst am Ruder stehen. Diese Änderung gab die Teamleitung zwei Tage vor der ersten Wettfahrt am Donnerstag, den 25. August in Malmö bekannt.
Damit ist der ehemalige Skipper in die aktive Segelcrew zurückgekehrt und ändert an dieser Stelle die nur bedingt erfolgreiche Kombination John Kostecki/Gavin Brady (vor Valencia nur Platz vier). Während der ehemalige Taktiker Kostecki nicht mehr dem Team angehört, soll der vormalige Steuermann Brady vor Malmö als Taktiker eingesetzt werden.
Skipper Dickson äußerte sich in einer Pressekonferenz: „Alle Veränderungen sind in Hinblick auf unser Langzeitkonzept vorgenommen worden. Am Ende steht der Gewinn des America’s Cup. Unsere Männer haben hart gearbeitet und eine Siegermentalität entwickelt. Mit den vier Acts noch in diesem Jahr können wir unser vorher gestecktes Ziel noch erreichen.“
Weitere Veränderungen gibt es an Bord der schwedischen „Victory“ unter Skipper Magnus Holmberg. Hier soll der AC-Veteran Jeremy Scantlebury (Neuseeland) mit seiner Erfahrung aus sechs America’s-Cup-Kampagnen helfen, die Schweden nach vorn zu bringen. "Er hat nicht nur seglerisch einiges drauf, sondern kennt sich auch im Design und in der Entwicklung aus", meinte Holmberg vor der Presse.
Die Trainingseinheiten gingen am Dienstag bei fünf bis acht Knoten Wind über die Bahnen. In einer Wettfahrt wurde auch BMW-Oracle-Racing-Boss Larry Ellison am Ruder gesichtet, bevor Dickson übernahm.

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