America’s CupAuftakt in Portsmouth – mit Livestream

Lars Bolle

 · 22.07.2015

America’s Cup: Auftakt in Portsmouth – mit LivestreamFoto: Ian Roman
Team Landrover BAR und Oracle USA beim Training auf dem Solent
Der America’s Cup geht mit dem ersten Act der World Series an diesem Wochenende vor Portsmouth in eine neue Runde: sechs Foiler im Fleetrace

Um die Kanne selbst wird zwar erst 2017 gesegelt, an diesem Wochenende fällt jedoch vor Portsmouth schon der Startschuss zur "Aufwärmrunde", den AC World Series.

Sechs Teams treten in Fleetraces am Samstag und Sonntag gegeneinander an, darunter Cup-Verteidiger Oracle Team USA. Die weiteren Teams: Artemis Racing (Schweden), Emirates Team New Zealand, Groupama Team France, Landrover BAR (Großbritannien) und Softbank Team Japan.

Erstmals wird dabei auf Tragflächen gesegelt, Hydrofoils genannt. Dazu wurden die AC45-Katamarane, mit denen bereits die Weltserie des vergangenen Cups bestritten wurde, modifiziert und mit L-Schwertern versehen.

Die Vorhersage verspricht Wind zwischen 15 und 20 Knoten, ideale Voraussetzungen für eine spektakuläre Flugshow. Allerdings wird das Zusehen dieses Mal nicht so günstig sein wie beim vergangenen Cup. Deutsche Sender haben offenbar noch keine Rechte erworben. So bleibt deutschen Fans nur der Weg über die App "America’s Cup", in der als In-App-Kauf das Modul AC+ für 7,99 Euro erstanden werden kann. Mit dieser App sind dann die Live-Bilder zugänglich und zugleich erweiterte Inhalte. Die App kann auch über die Webseite des Veranstalters aktiviert werden, dann laufen die Bilder auch auf dem Computermonitor.

Im TV werden die Wettfahrten je nach Vertragslage in verschiedenen Ländern auf Privatkanälen oder freien Sendern gezeigt. Diese können teilweise via Internet oder Satellit aufgerufen werden. Hier die komplette Liste der Länder und Sender (englisch)

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Lars Bolle

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Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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