America's CupAmerica’s Cup: Aufgalopp zu "Act I"- Spektakel in Marseille

Matthias Beilken

 · 26.08.2004

Sechs Teams formieren sich vor der eindrucksvollen Kulisse der südfranzösischen Metropole.

Der logistische Aufwand, den die Teilnehmer unternommen haben, ist nicht zu unterschätzen. Aus allen Teilen Europas werden die filigranen Yachten herantransportiert: Sie werden über See geschleppt oder auf Dockschiffen verschickt.

Die Siegeryacht des 31. America’s Cup, die "Alinghi" mit der Segelnummer SUI 64 aus der Schweiz, ist bereits an Bord des Frachters "Explorer" eingetroffen. An Bord desselben Schiffs: die Yacht des französischen Teams "Le Défi" und die des südafrikanischen Teams "Shosholeza". Drei weitere Yachten sind auf dem Weg zur französischen Küste: die des Teams "K-Challenge", die neuseeländische "Team Emirates" (die unterlegene Finalyacht des America’s Cup 2003) sowie die amerikanische "BMW Oracle". Sie werden zum Teil mit speziellen Hochgeschwindigkeits-Schlepps von Valencia nach Marseille überführt.
Die Shore-Teams haben reichlich zu tun: Allein 20 Motor-Schlauchboote hat die "Explorer" mitgebracht. Dazu dutzendweise Masten für Cup-Yachten und diverse Container mit Material.
Am 5. September fällt der erste Startschuss zu der Regattaserie, die bereits den Aufgalopp zum 32. America’s Cup darstellt.

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