Mathias Müller
· 20.06.2007
Wer gewinnt die 32. Auflage des America’s Cup in Valencia. Geben Sie bei YACHT-Online Ihren Tipp ab!
Noch drei Tage bis zum ersten von maximal neun Rennen um den America’s Cup zwischen Titelverteidiger Alinghi aus der Schweiz und dem Herausforderer und Sieger des Louis Vuitton Cups Emirates Team New Zealand. Wer hat die besseren Chancen? Wer steht bei den Wettbüros höher im Kurs?
Gut vier Jahre ist es her, dass Team Alinghi den Neuseeländern in Auckland eine vernichtende, ja fast peinliche 5:0-Niederlage beibrachte und so den America’s Cup aus Down Under entführte. Am Samstag kommt es nun, nach einem langen und spannenden Louis Vuitton Cup, in dem sich die Kiwis gegen zehn andere Teams durchsetzten, zu einer Neuauflage des Duells.
Wie die Internetplattform www.cupineurope.com berichtet, liegen die Schweizer zumindest bei den Wettbüros noch deutlich vorne. Wer einen Euro auf das Team von Ernesto Bertarelli setzt, würde (Stand 20. Juni 2007) zwischen 1,5 bis 1,7 Euro gewinnen, wenn die Schweizer tatsächlich siegreich blieben.
Etwas weniger trauen die Buchmacher hingegen den Neuseeländern zu, was so manches Zocker-Herz jedoch höher schlagen lässt. Bei einem Sieg des Teams von Teammanager Grant Dalton, würden bis zu 2,6 Euro für jeden eingesetzten Euro zurück gezahlt werden.
Ähnlich wie die Wettbüros sind auch die Meinungen in den Fachkreisen. Wobei die letzten Diskussionen über den Steuermann auf dem Schweizer Boot erste Zweifel an ihrer bisher in den Acts gezeigten Überlegenheit aufkommen lassen. „In der letzten Zeit scheint da einiges an Unsicherheit im Team aufgekommen zu sein“, meint Paul Cayard, auf die Frage abzielend, ob nun der Amerikaner Ed Baird oder Peter Holmberg (Jungferninseln) das Schiff steuern wird. Was die Spieler in den Wettbüros schwanken lässt, könnte, so Cayard, jedoch auch eine Finte sein. „Vielleicht spielt Alinghi auch nur Spielchen“, sagt er, und fügt hinzu, dass er persönlich glaube, Ed Baird werde die Yacht steuern.
Einig sind sich indes alle Betrachter darin, dass die Neuseeländer im Loius Vuitton Cup von Match zu Match stärker geworden sind, und sich Steuermann Dean Barker, 2003 noch am Boden zerstört und total verunsichert, wieder seiner Fähigkeiten am Rad voll bewusst ist.
Auch die Frage, ob Alinghi mit seiner bewährten „SUI 91“ oder der neuen, noch nicht im Wettkampf gesegelten „SUI 100“ an den Start geht, beschäftigt die Beobachter des America’s Cups.
Wie auch immer sich die Schweizer in Boots- und Steuermannfrage entscheiden, bis zum Samstag Nachmittag, wenn das erste Match vor Valencia gesegelt wird, bleibt es mehr als spannend.
Sie, liebe YACHT-Online-Leser, können nun hier Ihren eigenen Tipp abgeben. Wer gewinnt den 32. America’s Cup, Team Alinghi oder Emirates Team New Zealand?