Die Sardinia Challenge der Nations League 2021
"Hatari"-Sieg vor Sardinien: Weltmeister auf Titelkurs

Marcus Brenneckes "Hatari"-Crew macht da weiter, wo sie 2020 als Weltmeister aufgehört hat und dominierte den Schwanen-Gipfel vor Porto Cervo

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 27.06.2021
Sieg nach sieben Wettfahrten: Marcus Brenneckes "Hatari"-Crew setzte sich bei der zweiten Regatta der Nations League vor Porto Cervo durch Sieg nach sieben Wettfahrten: Marcus Brenneckes "Hatari"-Crew setzte sich bei der zweiten Regatta der Nations League vor Porto Cervo durch Sieg nach sieben Wettfahrten: Marcus Brenneckes "Hatari"-Crew setzte sich bei der zweiten Regatta der Nations League vor Porto Cervo durch

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi Sieg nach sieben Wettfahrten: Marcus Brenneckes "Hatari"-Crew setzte sich bei der zweiten Regatta der Nations League vor Porto Cervo durch

Zum Saisonauftakt mussten die Weltmeister von 2020 noch mit Platz zwei hinter der italienischen "Cuordileone" von Leonardo Ferragamo zufrieden sein. Doch schon beim zweiten Schwanen-Gipfel des Jahres machten "Hatari"-Eigner und Steuermann Marcus Brennecke, sein Taktiker Markus Wieser und ihre Crew deutlich, dass sie ihren WM-Titel von 2020 verteidigen wollen.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi Marcus Brenneckes "Hatari" ist mit der Segelnummer GER 5016 in dieser Szene gut zu erkennen

Vor Porto Cervo setzte sich das "Hatari"-Team unter der Segelnummer GER 5016 im Feld der 13 ClubSwans 50 souverän durch. Mit drei ersten, zwei zweiten und zwei vierten Ränge sowie insgesamt nur 15 Zählern auf dem Konto ließ die zwölfköpfige Mannschaft mit den maximal erlaubten fünf Profis die Konkurrenz hinter sich. Die russische "Sparti" (19 Punkte) und Ferragamos "Cuordileone" (33 Punkte) segelten auf die Plätze zwei und drei. Stefan Heidenreichs "OneGroup" (50 Punkte) segelte mit Jochen Schümann und Magnus Simon auf Platz acht. Die deutsche "Earlybird" von Hendrik Brandes war mit Rang drei stark in die Serie eingestiegen, konnte die Regatta aber nach einem Crash mit abgerissenem Bugspriet nicht beenden.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi Schöne Szene der ClubSwan-50-Schwäne vor Sardinien

Die "Hatari"-Crew hat sich mit ihrem Sieg eine starke Ausgangsposition für die erhoffte Titelverteidigung erarbeitet. Das dynamische Crew-Dutzend kämpft sowohl um die Saisonmeisterschaft als auch erneut um die WM-Krone. Beide Titel werden nach den kommenden zwei Regatten vor Mallorca beim fünften und letzten Gipfeltreffen der Serie im Rahmen der Weltmeisterschaft Mitte Oktober in St. Tropez vergeben.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi Swan-Vergnügen im Traumrevier rund um Porto Cervo


Die Gastgeber vom Yacht Club Costa Smeralda boten den teilnehmenden Teams mit mehr als 350 Seglern und Seglerinnen in vier Swan-Kategorien – ClubSwan 36, ClubSwan 42, ClubSwan 50 und Swan 45 – eine gelungene Regatta in nicht immer leichten Bedingungen. Besonders fordernd waren nach den flauen Winden zum Auftakt zwei Mistral-Tage, an denen es teilweise in bis zu 24, 25 Knoten zur Sache ging. "Da wurde es an den Tonnen auch schon mal eng", berichtete Markus Wieser. Der "Hatari"-Taktiker konnte sich auf sein Team um Marcus Brennecke verlassen, dem auch dessen Sohn Carl Philipp Brennecke angehörte. Mit Michael Müller, Michele Ivaldi, Ross Halcrow und Dirk de Ridder bildet Wieser das in dieser Klasse erlaubte Profi-Quintett. Dazu kommen auch einige junge Segler aus dem Bayerischen Yacht-Club wie in dieser Woche Felix Kaiser und Nick Beulcke, die sonst in der Segel-Bundesliga starten und von Marcus Brennecke unterstützt werden. "Unser Gesamtpaket ist gut", sagt Wieser. Die "Hatari" ist rund vier Jahre alt. Interessant: Sie gehörte zuvor Leonardo Ferragamo.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi Morten Kiellands ClubSwan 50 "Mathilde M" aus der Vogelperspektive


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Themen: Club Swan 50

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