Regatta-NewsRuhiger Auftakt der Kieler Woche

Lars Bolle

 · 15.06.2007

Regatta-News: Ruhiger Auftakt der Kieler WocheFoto: www.segel-bilder.de

Nur neun der geplanten 24 Wettfahrten konnten am ersten Tag der Jubiläums Kieler Woche ausgesegelt werden.

"Drehende Winde um vier Knoten ließen leider nicht mehr zu. Aber wir sind froh, dass wir für die meisten Klassen eine Wettfahrt zustande bekommen haben", resümierte Jobst Richter, Organisationsleiter der Kieler Woche Regatten.

Sein Mitstreiter Tom Ross war sogar selbst aktiv und segelte das Welcome Race der Offshore-Segler mit. "Leider hatte ich es etwas eilig und leistete mir gleich einen Frühstart", so Ross. Insgesamt 120 Schiffe gingen an den Start vor dem Hindenburgufer.

Starke Konkurrenz bietet das Starboot-Feld auf. Hier landeten Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam), die gerade die Qualifikation zu den Pre-Olympics ersegelt haben, hinter den Norwegern Elvind Melleby/Petter Mörland Pedersen und Alexander Hagen/Fritjof Kleen (Hamburg) auf Rang Drei.

In der paralympischen Klasse 2.4mR ließ Lokalmatador und Goldmedaillengewinner von Sydney (2000) Heiko Kröger nichts anbrennen. Nach zwei Wettfahrten liegt der Kieler auf Rang Eins. Platz Eins eroberte auch der Lasersegler Philipp Buhl aus Berlin punktgleich mit dem Italiener Michele Regolo und dem Kroaten Luka Radelich.

Für die Surfer/innen und Tornados wurde um 18 Uhr die Wettfahrt auf den nächsten Tag verschoben. "Das ist nun mal so, der Wind ist praktisch unser Benzin, und wenn der ausbleibt, geht nichts", so Tornadosegler Roland Gäbler (Tinglev).

Am Sonntag sind die ersten Wettfahrten für 11 Uhr angesetzt. Insgesamt sind pro Klasse bis Dienstag täglich drei bis vier Wettfahrten geplant, bevor es am Mittwoch in die Finalrennen um die Medaillen geht.