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Uwe Janßen

 · 13.03.2006

alle News: Einst im Osten

Dokumentation über den DDR-Segelsport in Warnemünde präsentiert

In 40 Jahren gewannen DDR-Segler sieben olympische, 17 WM- und 53 EM-Medaillen – nun eröffnet ein Buch von einem Insider den Blick hinter die Kulissen des Erfolgssystems. Autor André Keil , 38, gebürtiger Mecklenburger, ist Journalist und Segler und zählte in der DDR zu den Spitzenseglern im 470er.

Im Hotel „Neptun“ in Rostock-Warnemünde hat Keil heute sein Erstlingswerk vorgestellt: „Die Geschichte des DDR-Segelsports“ . Es ist zugleich das erste Buch über das Segeln im Osten der Republik. Spannende Daten und Fakten aus dieser Epoche hat der Keil zusammengetragen und durch Gespräche mit Protagonisten-Porträts aus dieser Zeit angereichert.

Große Namen tauchen darin auf. Jürgen Vogler zum Beispiel, der als Begründer der erfolgreichen DDR-Finn-Tradition gilt. OderJürgen Mier, Christian Schröder, Bernd Dehmel und - nicht zu letzt - Jochen Schümann. Keil beschreibt detailliert den Werdegang dieser großen Sportler. Zudem hat die Reporter-Legende Heinz-Florian Oertel einen Gastbeitrag für das Buch verfasst. auf. Ein ausführlicher Statistikteil umfasst alle DDR-Olympiateilnehmer und Medaillengewinner, zudem sämtliche WM- und EM-Medaillenträger sowie die DDR-Meister in den nationalen, olympischen und internationalen Bootsklassen.

"Die Geschichte des DDR-Segelsports" ist im Delius Klasing Verlag erschienen und kostet 20,50 Euro.

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