YACHT
· 07.12.2023
Der Benzinkanister für den Außenborder des Beibootes hat in unserer Backskiste einen unangenehmen Kraftstoffgeruch verbreitet. Um dem Einhalt zu gebieten, entschlossen wir uns zu einer zusätzlichen Umhüllung. Wir haben Vakuumbeutel an Bord, in denen wir Wäsche trocken und platzsparend stauen. Diese Beutel in Größe L sind groß genug für einen 10-LiterKraftstoffkanister. Kanister in den Beutel und dann mit der zugehörigen Pumpe die verbliebene Luft abgesaugt. Seitdem riecht es im Stauraum nicht mehr nach Benzin. Was gut ist, denn der Geruch setzte sich auch schnell an Festmachern und Ausrüstung fest. Wichtig zu erwähnen ist, dass es auch Vakuumbeutel zur Entlüftung mit dem Staubsauger gibt. Davon ist beim Verpacken des Kanisters dringend abzuraten, da die Kraftstoffdämpfe im Staubsauger zu einer Explosion führen könnten. Also nur die Handpumpe verwenden.
Jonas Harmstorf, Wedel
Wir haben uns zum kleckerfreien Tanken für einen Schnelltankverschluss, auch Sicherheitsauslauf genannt, entschieden. Dieser wird eigentlich zum Betanken von Kettensägen angeboten. Vorn sitzt daran ein Ventil, das nur öffnet, wenn die Spitze gegen den Rand der Tanköffnung gedrückt wird. So kann beim Ansetzen des Kanisters nichts danebengehen. Der Clou ist aber, dass es automatisch schließt, wenn der Kraftstoff das Ventil erreicht, also kurz vor dem Überlaufen des Tanks. Das Teil kostet zwischen fünf und 15 Euro.
Mario Lanzke, per E-Mail
Wir tanken mit einer sogenannten Schüttelpumpe nach, die es ab knapp zehn Euro von diversen Anbietern zu kaufen gibt. An einem Schlauch sitzt eine Mechanik, die per Handbewegung Flüssigkeiten ansaugt und dann durch den Schlauch fördert. Aber auch diese Vorrichtung kann tropfen. Wir lassen sie im Tankrohr und schieben sie nach dem Tankvorgang so weit hinein, dass der Deckel wieder zugeschraubt werden kann. Damit sie nicht im Rohr verschwindet, haben wir sie am Deckel mit einem Bändsel gesichert.
Roland Dunkel, Pinneberg
Mit einer einfachen Umfüllvorrichtung vermeidet man, dass beim Nachtanken des Außenborders etwas danebengeht. Das Kernstück besteht aus einem mit Ventilen bestückten Gummibalg, der normalerweise bei einem Außenborder mit externem Tank in der Zuleitung hängt. Dieser dient zum Ansaugen des Kraftstoffgemischs. Auf der Druckseite des Hahns wird ein Absperrventil eingebaut; damit lässt sich Treibstoff kleckerfrei umfüllen. Ist der Tank voll, schließt man den Hahn, hält das Füllende in den Kanister, zieht das Saugende in die Höhe und pumpt das System leer.
Hans Mühlbauer, Augsburg
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