Kieler WocheTitel bei der X-41-EM greifbar nah

Lars Bolle

 · 25.06.2009

Kieler Woche: Titel bei der X-41-EM greifbar nahFoto: Kieler-Woche.de / C. Beeck

Podiumsposition bei WM der X-35 noch möglich

Mit Plätzen nie schlechter als drei – und den konnte die Mannschaft um Steuermann Sven Erik Horsch (Hamburg) nach nun fünf Wettfahrten auch noch streichen – segelte sich die „König & Cie“ an die Spitze des zehn Boote starken Feldes.

Nicht weniger vielversprechend startete der zweite Tag der EM für die „Extasy“ von Thomas Brügge (Neumünster). Ein Tagessieg, ein zweiter und ein siebenter Platz als Streicher machen der „Extasy“-Crew, die durch den dänischen X-Yachts-Werkssegler Dan Petersen verstärkt wurde, Hoffnung auf einen Platz auf dem Podium.

Auf der dritten Yacht mit deutscher Segelnummer im Feld ist der Bronzemedaillengewinner im Tornado von Sydney 2000, Roland Gäbler, als Taktiker eingestiegen. „Wir segeln mit einem komplett neuen Team, da gibt es natürlich auch mal Hochs und Tiefs, aber es macht sehr viel Spaß in dieser Klasse“, erklärt Gäbler, dessen Herz immer noch für die Tornados schlägt und der sich gut vorstellen könnte, eine neue Olympiakampagne zu starten, wenn die Zweirumpfboote doch noch den Weg zurück in den olympischen Status finden sollten.

Ebenfalls drei Wettfahrten und damit insgesamt fünf konnte das extrem gut besetzte Feld der X35 World Championship auf dem Stollergrund segeln. 33 Schiffe aus elf Nationen sind nach Kiel gereist, um zum zweiten Mal nach 2007 auf diesem Revier um den Weltmeistertitel in der Klasse zu kämpfen. Sein Ziel, unter die besten Fünf zu kommen, hat Achim Griese (Hamburg) nach dem heutigen Tag revidiert. Nun will der Steuermann der „Celox“ am liebsten auf das Podium: „Das Feld ist immer eng beieinander mit einer sehr hohen Leistungsdichte, aber ich denke, wir können einen Platz unter den ersten Drei schaffen.“

Doch noch trennen Griese und seine Crew, zurzeit Platz fünf, elf Punkte von den führenden Italienern um Steuermann Alessandro Solerio, die sich im letzten Jahr den Weltmeistertitel im eigenen Land sichern konnten.

Pünktlich um 17 Uhr gingen die Dickschiffe im Kampf um das „Silberne Band“ auf ihre Langstrecke Richtung Langeland und später durch den Svendborg Sund zurück. Die ersten Boote werden am Freitagvormittag am Kieler Leuchtturm erwartet.