Kieler WocheGroßveranstaltung in Corona-Zeiten: So hat’s funktioniert

Lars Bolle

 · 28.09.2020

Kieler Woche: Großveranstaltung in Corona-Zeiten: So hat’s funktioniertFoto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche

Die Kieler Woche hat gezeigt, dass ein Segelgroßereignis trotz Corona-Pandemie stattfinden kann. Der umfassende Bericht mit allen Siegern

Nahezu alle internationalen Regatten mussten im Corona-Jahr abgesagt werden – nicht aber die Kieler Woche. Mit einer Verschiebung von Ende Juni auf Anfang September wagten die Veranstalter als eines der ganz wenigen weltweiten Regatta-Organisationsteams die Durchführung. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, maximale Flexibilität und Tausende zusätzliche Arbeitsstunden – sowie ein grundlegend geändertes Konzept. Volksfest und Publikum entfielen; nie zuvor standen damit bei der weltgrößten Segelserie die sportlichen Aktivitäten so sehr im Fokus. Und wohl nie zuvor wurden diese von internationalen Beobachtern so aufmerksam verfolgt wie dieses Mal. Könnte das Konzept doch eine Blaupause für andere Veranstaltungen sein.

Mit rund 2500 Aktiven lag die 126. Auflage zwar deutlich unter den rund 4000 Teilnehmern des Vorjahres, doch das hatte gute Gründe und schmälert nicht den Erfolg. Einige Klassen mussten wegen des Hygienekonzeptes mit Meldebeschränkungen belegt werden. Zudem blieben auch einige der sonstigen "Stammkunden" weg, wie rund 900 Marinekuttersegler. Manche, weil Quarantänebestimmungen eine Teilnahme unmöglich machten, andere, weil sie sich eine Kieler Woche ohne soziales Umfeld nicht vorstellen konnten. Die große Mehrheit jedoch nahm die Einladung dankend an.

Wie das Hygienekonzept der Organisatoren funktionierte und wer die Sieger diese Kieler Woche waren, lesen Sie in YACHT 21/2020, ab 30. September am Kiosk oder hier digital zu bestellen.