Fountaine Pajot FP 55Titel Titel

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​Mit der neuen FP 55 bringt Fountaine Pajot einen neuen 17-Meter Katamaran für die große Fahrt, viel Komfort und flexible Layouts. Auffällig: riesige Aufenthaltsflächen, erstmals eine Flybridge in der Sailing-Catamaran-Reihe und optional ein Hybridantrieb.

​Fountaine Pajot baut seine Modellpalette weiter um und schickt mit der FP 55 eine neue Fahrtenkatamaran in die obere Mittelklasse. Das neue Modell ersetzt die Ipanema 58 von 2016 und soll in der Palette zwischen Aura 51 und Samana 59 positioniert werden. Der Fokus liegt klar auf Komfort, Raumgefühl und Reichweite.

​Schon auf den ersten Blick zeigt sich, wohin die Reise geht: Die FP 55 ist als Blauwasser-Kat für Eigner mit hohen Ansprüchen konzipiert, zugleich aber auch für größere Crews oder den gehobenen Charterbetrieb ausgelegt. Die Werft selbst spricht vom Einstieg in eine neue Dimension des Fahrtensegelns – und meint damit vor allem das Platzangebot an und unter Deck. So sollen Eigner und Gäste auf gleichem Niveau untergebracht werden, mit vollwertigen Suiten in beiden Rümpfen.

​Auffälligstes Merkmal ist die Flybridge, mit der Fountaine Pajot bei diesem Modell Neuland betritt. Laut Pressedossier ist die FP 55 der erste Flybridge-Katamaran der Sailing-Catamarans-Reihe. Der obere Steuerstand sitzt zentral, dazu gibt es viel freie Fläche zum Aufenthalt sowie eine Außenpantry. Die Flybridge misst 22 Quadratmeter. Dazu kommen ein 23 Quadratmeter großes Vorschiffscockpit mit direkter Verbindung zum Barbereich und ein kombinierter Salon-Cockpit-Bereich von 52 Quadratmetern. Das unterstreicht den Ansatz, die FP 55 stärker als komfortable Wohn- und Reiseplattform denn als sportlich gezeichnete Segelmaschine zu positionieren.

​Auch beim Innenausbau setzt die Werft auf Variabilität. Vorgesehen sind eine Maestro-Version mit Eignersuite und vier Gästekabinen, eine Double-Maestro-Version mit zwei Suiten und zwei weiteren Kabinen sowie eine Charter-Version mit sechs Doppelkabinen. Bemerkenswert: Unabhängig vom gewählten Layout sind stets zwei separate Crewkabinen mit eigenen Nasszellen eingeplant. Das ist ein klares Signal in Richtung gehobener Service- und Charteransprüche.

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​Bei der Technik spielt das Thema Energieautarkie eine zentrale Rolle. Die FP 55 trägt laut Werft 6300 Watt Solarleistung, aufgeteilt auf 3800 Watt auf dem Dach und 2500 Watt auf dem Hardtop. Optional gibt es den Katamaran auch mit hybrid-elektrischem Antrieb. Das ODSea+-Paket umfasst zwei Elektromotoren mit jeweils 50 kW, einen 38-kW-Generator, 38 kWh Batteriekapazität sowie Hydrogeneration. In der Standardversion kommen zwei 80-PS-Diesel zum Einsatz, optional sind 110 PS erhältlich. Fountaine Pajot verspricht damit nicht nur leiseres Manövrieren und Küstensegeln, sondern auch mehr Unabhängigkeit im Bordalltag.

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