MesseHanseboot-Premieren V – Saare 38

Fridtjof Gunkel

 · 31.10.2011

Messe: Hanseboot-Premieren V – Saare 38Foto: YACHT/K. Andrews
Gefällig: harmonische Linien, möglicherweise zeitlos
Mit einem neuen, sehr gelungenen Achtercockpitboot macht die Werft aus Estland den renommierten Kleinserienwerften Konkurrenz

Das zeigte schon der Test (YACHT 19/2011): Die neue Saare ist aufwändig und solide gebaut, gut ausgestattet, segelt ausgewogen, steuert sich extrem gut und zeigt sich insgesamt als rundes Paket zu einem fairen Preis. Drei Schiffe konnte der Westeuropa-Händler Thomas Nielsen von Yachtsport Eckernförde bereits an den Kunden bringen – dabei gibt es das Schiff erst seit dem Sommer. In Hamburg wird es zum ersten Mal gezeigt, zusammen mit der Mittelcockpityacht Saare 41, dem Erstling der Werft, die früher für Finngulf baute. Beflügelt von der Resonanz auf die Saare 38 bringen die Esten als Nächstes eine 41er mit Achtercockpitpit. Die soll zur Saison 2012 zu haben sein. Alles zu sehen in Halle A1, Stand C 110.

Saare 38: feste Scheibe, große Genua und aus geformte Scheuerleiste
Foto: YACHT / K. Andrews

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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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