LeathermanWerkzeugkasten am Handgelenk

Michael Rinck

 · 25.08.2015

Leatherman: Werkzeugkasten am HandgelenkFoto: Hersteller
25 Werkzeuge am Handgelenk
Das neue Multitool-Armband ist immer dabei: auf dem Ausflug mit der Jolle, beim Badespaß mit Dingi und sogar auf der Anreise im Flieger
  Schmuck mit Nutzwert: In das Armband sind 25 Werkzeuge integriertFoto: Hersteller Schmuck mit Nutzwert: In das Armband sind 25 Werkzeuge integriert

Das Tread genannte Armband von Leatherman, dem Hersteller von Multitools, sieht aus wie Schmuck. Erst auf den zweiten Blick erkennt der Betrachter die verschiedenen Werkzeuge in jedem einzelnen Glied des Armbandes. Insgesamt 25 Helfer sind so ständige Begleiter.

Das Multitool-Armband

Darunter sind acht unterschiedliche Schraubendreher für sowohl Schlitz- als auch Kreuzschrauben. Des Weiteren gibt es sechs Inbusschlüssel, fünf Steckschlüssel und einen Vierkant, um Nüsse aufzustecken. Bisher sind allerdings nur drei dieser Schlüssel für metrische Schrauben und Muttern geeignet. Eine europäische Variante soll in der ersten Jahreshälfte 2016 verfügbar sein. Zusätzlich gibt es noch fünf eher spezielle Werkzeuge: einen SIM-Karten-Dorn, einen Glasbrecher, einen Schneidhaken, einen viereckigen Steckschlüssel für Sauerstoffflaschen und zu guter Letzt einen Flaschenöffner, der in den Verschluss intergriert ist. Beim Einsatz der Werkzeuge dient das Armband als Verlängerung und Hebel. Weil es keine Klinge gibt, kann es laut Herstellerangaben auch im Flugzeug am Handgelenk mitgenommen werden.

Das Armband ist in Silber und Schwarz ab Ende September erhältlich. Die silberne Variante kostet 200 Euro und die schwarz beschichtete 260 Euro.

Eine in das Armband integrierte Uhr ist erst ab 2017 erhältlich. Weitere Informationen und Videos gibt es hier

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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