WartungSo macht der Diesel auf dem Sommertörn keine Probleme

Michael Rinck

 · 12.07.2022

Wartung: So macht der Diesel auf dem Sommertörn keine ProblemeFoto: YACHT/B. Scheurer
Ein regelmäßiger Blick in den Motorraum kann helfen, Probleme früh zu erkennen. Meistens lassen sie sich dann mit Bordmitteln lösen
Ersatzteile für den Diesel sind teuer oder gar nicht lieferbar, Mechaniker komplett ausgebucht. Tipps gegen Motorprobleme

Streikt auf dem Sommertörn die Maschine, ist es meist nicht einfach, in unbekannten Häfen einen Motorservice zu finden. Das könnte in diesem Sommer sogar noch viel schwieriger bis unmöglich werden. Hatte die Corona-Pandemie die Lieferketten schon stark gestört, sind seit dem Krieg Russlands in der Ukraine Ersatzteile noch schwieriger zu bekommen. Dazu kommt, dass viele Betriebe volle Auftragsbücher haben, also selbst wenn das Ersatzteil verfügbar ist, keine Zeit für außerplanmäßige Reparaturen haben. Erschwerend kommt noch hinzu, dass durch den Boom im Gebrauchtbootmarkt viel mehr eventuell reparaturbedürftige Boote unterwegs sind. Das verknappt die Termine zusätzlich.

Die Lösung klingt simpel: Sei lieb zu deinem Diesel, damit möglichst keine Reparatur fällig wird. Am besten wird er noch vor dem Sommtertörn durchgecheckt und der Wartungsstau beseitigt. Auch bei einem guten Wartungsstand kann ein prüfender Blick an den richtigen Stellen nicht schaden, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Dann sind sie hoffentlich noch selbst zu beheben.

Welche Wartungsschritte besonders wichtig sind, um Segler im Sommerurlaub vor Motorproblemen zu bewahren – jetzt in der neuen YACHT 15/2022.

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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