BootsreinigungMit der Yacht durch die Waschstraße

Martin-Sebastian Kreplin

 · 21.12.2010

In Bremerhaven wird die erste deutsche Reinigungsanlage für Unterwasserschiffe erprobt

Beim Auto hat man sich daran gewöhnt – aber auch die Yacht in der Waschstraße putzen lassen? Ein interessanter Weg in die biozidfreie Zukunft, das denkt zumindest der österreichische Konstrukteur Bernd Christof, der die Anlage in Bremerhaven entwickelte und betreibt.

"Die regelmäßige Benutzung ist nicht teurer als das jährliche Antifouling-streichen", ist sich Christof sicher. Rund 100 Euro müsse man derzeit durchschnittlich in einen Reinigungsvorgng investieren, 10 Euro pro Meter Bootslänge. Bei kalkulierten drei Besuchen pro Saison hält sich das tatsächlich die Waage zu Farbenkauf und nötiger Arbeitszeit zum Streichen.
Und umweltverträglicher ist es auch.

Kein Wunder, dass die Anlage in Bremerhaven gut angenommen wird und auch im kommenden Jahr zur Verfügung steht. Außerhalb der Weser-Region aber wird man noch länger auf die ökologische Alternative warten müssen, hier sucht Christof noch nach Investoren, die so eine 250.000 Euro teure Anlage kaufen und in ihrer Marina in Betrieb nehmen.

Wie die Waschanlage für Boote en detail funktioniert, lesen Sie in der neuesten Ausgabe der YACHT.

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