Lesertipp der WocheRührhilfe für Antifouling und Lack

Michael Rinck

 · 18.03.2022

Lesertipp der Woche: Rührhilfe für Antifouling und LackFoto: J. Peschke
Eigentlich hält dieses Teil Rohre an Ort und Stelle. In den Akkuschrauber gespannt, wird daraus ein Farbaufrührer
Vor dem Auftragen müssen Beschichtungen umgerührt werden. Besonders beim Bewuchsschutz kann das einiges an Kraft und Zeit erforderlich. Ein Tipp, wie es schneller geht

Der Krantermin rückt näher, und bei vielen Booten kommt eine frische Schicht Bewuchsschutz auf das Unterwasserschiff. Wer Antifouling sowie 2K-Lacke und Primer aufrühren will, stellt vermutlich bald fest, dass handelsübliche Kunststoffmixer den Bodensatz nicht bewältigen können. Gerade diese Basis unten in der Dose enthält jedoch die wichtigen Pigmente oder im Fall von Antifouling die Biozide.

Wir haben uns daher aus einer halben Rohrschelle mit Gewindemuffe und einer Gewindestange einen Metall-Mixer gebaut. In Akkuschrauber oder Bohrmaschine eingespannt, ergibt er einen prima Aufrührer. Im Gegensatz zum manuellen Umrühren mit einem Holzstab verkürzt sich die Arbeitszeit so enorm.

Klaus Breuer, Swisttal

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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