Lesertipp der WochePET-Flaschen als günstige Abstandshalter

Michael Rinck

 · 14.01.2022

Lesertipp der Woche: PET-Flaschen als günstige AbstandshalterFoto: J. Peschke
Flaschen zwischen und unter den Polstern sorgen für gute Luftzirkulation
Die leeren Pfandflaschen verbessern die Belüftung der Polster und verhindern so Stockflecken

Im Winterlager staut man die Kojenpolster am besten warm und trocken im heimischen Keller oder auf dem Dachboden. Nicht jeder hat dafür aber genügend Platz zur Verfügung oder möchte im Herbst und im Frühjahr mehrere Auto-Ladungen Schaumstoff durch die Gegend fahren. Daher bleiben die Polster des Öfteren an Bord. Gerade bei feuchter Witterung besteht dann das Risiko, dass sich Schwitzwasser unter den Kojenauflagen sammelt und sich Stockflecken bilden.

Mit einigen leeren PET-Flaschen lässt sich das Problem umgehen. Dazu wird eine Lage Flaschen auf der Liegefläche platziert, und zwar so, dass der Abstand der Behälter etwa 40 Zentimeter beträgt. Dadurch liegt der Schaumstoff hohl und ist gut ventiliert. Um die Belüftung noch zu ver­bessern, werden die einzelnen Polsterstücke mit einer wei­teren Lage Flaschen so übereinander gestapelt, dass der Schaumstoff auch an den Seiten nirgends an der Bordwand oder an den Einbauten anliegt.

Im Frühjahr, wenn die Polster wieder an ihren Platz kommen, können die Abstandshalter abgegeben werden. Bis zum nächsten Winterlager sammeln sich auch wieder genügend leere PET-Flaschen.

Haben auch Sie einen cleveren Tipp für Probleme im Bordalltag? Bei Veröffentlichung im Heft honorieren wir Ihren Tipp mit 50 Euro. Bitte fügen Sie Ihrer Einsendung Fotos oder Skizzen hinzu. Zudem benötigen wir Ihre Adresse und Kontoverbindung. Per Brief an: Delius Klasing Verlag GmbH, Redaktion YACHT, Quartier O, Paul-Dessau-Straße 8, 22761 Hamburg. Oder per Mail an: mail@yacht.de

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Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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