Lesertipp der WocheDer Anti-Entenzaun

Michael Rinck

 · 30.06.2019

Lesertipp der Woche: Der Anti-EntenzaunFoto: J. Peschke
Der Anti-Entenzaun
Mit Tüddelband und etwas Leergut am Fingersteg werden lästiges Federvieh und dessen Hinterlassenschaften ferngehalten

Wenn die Nachbarlieger im Sommer auf Törn und einige Liegeplätze frei sind, hat dies unangenehme Folgen. Besonders an den Fingerstegen machen sich die Enten breit und verschmutzen sie mit ihren Hinterlassenschaften. Deshalb spannen wir auf der freien Seite des Steges zwischen den Klampen und Ringen etwa 15 Zentimeter über dem Steg eine dünne Leine. Diese behindert die Enten erfolgreich beim Aufentern des Steges. Sobald unser Nachbarlieger wieder da ist, ist das Problem sowieso erledigt, die Enten scheinen zumindest bei uns nicht die schmale Frontseite des Steges hinaufzusteigen.

Wenn die Abstände zwischen den Klampen so groß sind, dass die Leine zu sehr durchhängt, haben wir dazwischen eine leere PET-Flasche als Stütze platziert. Damit sie vom Wind nicht weggeweht wird, haben wir die Leine mit etwas Tape festgeklebt.

– Stefan Hoffmann, Hamburg

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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