Der Kenterschutz richtet sich vor allem an Segelschulen, Trainer und Jollenbesitzer, die das Risiko einer kompletten Durchkenterung reduzieren möchten. Anders als fest montierte Schaumstofflösungen lassen sich die aufblasbaren Floats leicht entfernen und platzsparend verstauen.
Die Kenterschutz-Floats werden vor dem Aufriggen mit einer handelsüblichen Luftpumpe über ein Universalventil aufgeblasen. Die Montage erfolgt wahlweise am Kopfbrett oder in der Mastnut, wo sie mit hochgezogen werden. Je nach Bootsgröße und -typ lassen sich mehrere Floats kombinieren, um den gewünschten Auftrieb für einen wirksamen Kenterschutz zu erreichen. Dafür sind die Auftriebskörper mit Toggles ausgestattet, die eine Verbindung mehrerer Einheiten ermöglichen. Ein optional für zehn Euro erhältlicher Mast Track Tag soll bei größeren oder kombinierten Float-Setups zusätzliche Sicherheit bieten. Als Material kommt ein leichtes, laut Herstellerangaben jedoch robustes Gewebe zum Einsatz, das auch im Schulbetrieb eine lange Lebensdauer gewährleisten soll. Der neongelbe Stoff erleichtert Trainern das Auffinden gekenterter Boote auf dem Wasser.
Das Kenterschutz-System ist primär für den Schulungs- und Trainingsbetrieb konzipiert. Besonders bei der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen reduzieren die Mastbojen das Risiko langwieriger und kraftraubender Aufrichtmanöver. Preis und Bezugsquelle: Das kleine Mast-Float mit fünf Litern Volumen kostet 49 Euro, die große Version mit 20 Litern 69 Euro. Der optionale Mast-Track-Tag ist für zehn Euro erhältlich.
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Redakteur Test & Technik