Sicherheit

Sicherheit: Rettungsweste mit AIS-Sart

Hauke Schmidt

 · 15.05.2012

Sicherheit: Rettungsweste mit AIS-SartFoto: Hersteller

Secumar bietet die Scout-3D-Weste mit einem AIS-Sender an. So lässt sich die Position im MOB-Fall auf jedem Plotter mit AIS verfolgen

Eine der schwierigsten Aufgaben beim Mensch-über-Bord-Manöver ist es, den Verunglückten nicht aus den Augen zu verlieren. Um das Wiederfinden von Über-Bord-Gegangenen zu erleichtern, gibt es seit längerem Peilsender auf der internationalen Notfrequenz 121,5 Megahertz. Diese können von der eigenen Yacht aber nur mit großem technischen und finanziellen Aufwand eingepeilt werden (siehe YACHT 1/10).

  Im gepackten Zustand kann der Status des Easy-Rescue-Senders durch ein Sichtfenster kontrolliert werdenFoto: Hersteller
Im gepackten Zustand kann der Status des Easy-Rescue-Senders durch ein Sichtfenster kontrolliert werden

Wesentlich universeller sind sogenannte AIS-Sarts, also kleine Sender mit eigenem GPS, welche die Postionsdaten über die Frequenz des Automatischen Informationssystem senden. Stürzt ein Crewmitglied ins Wasser, wird über ein Symbol seine aktuelle Position automatisch auf jedem in der Nähe befindlichen, mit AIS ausgerüsteten Plotter angezeigt.

Secumar bietet diese Technik nun für das Topmodell Scout 275 3D an. Die Weste ist mit einer Aufnahmetasche für den Easy-Rescue-Sender von Weatherdock ausgestattet (Test siehe YACHT 2/12). Die spezielle Form des Auftriebskörpers stellt sicher, dass die Antenne des Senders nach dem Auslösen der Weste senkrecht nach oben zeigt – womit optimale Sende- und Empfangsbedingungen gegeben sind. Zudem wird der AIS-Sender automatisch aktiviert. Nach erfolgreicher Bergung kann der Sender einfach ausgeschaltet werden.

Die vorbereitete Scout 3D allein kostet 489 Euro, zusammen mit dem Easy-Rescue-Sender sind 1099 Euro fällig.

Weitere Informationen und Bezugsquellen unter www.secumar.com.

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