BergesystemSpi-Trompete zum Nachrüsten

Michael Rinck

 · 25.08.2016

Bergesystem: Spi-Trompete zum NachrüstenFoto: Hersteller
Der Deckchute genannte Bergeschlauch wird auf dem Vorschiff befestigt und soll Manöver mit großen Raumwindsegeln einfacher machen

Der dänische Hersteller Downwind hat eine neue Bergehilfe im Programm. Der Deckchute wird auf dem Vorschiff geriggt und soll dort den gleichen Zweck erfüllen wie die bei einigen Bootsklassen fest in den Rumpf integrierten Trompeten zum schnellen Setzen und Bergen des Raumwindsegels.

Bergehilfe für Raumwindsegel

Das System besteht aus einem festen Ring und einem Schlauch, der nach achtern führt. Der Gennaker wird per Bergeleine durch diesen Schlauch nach hinten in den Niedergang gezogen. Umgekehrt sollen sich Raumwindsegel dadurch auch schnell setzen lassen. Der Deckchute wird auf Anfrage von Downwind individuell für die Boots- und Segelgröße angefertigt. Für eine 35 Fuß lange Yacht kostet er ab 940 Euro.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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