Die kabellose Ladeschale Scanstrut Aura SC-CW-12F bietet eine praktische Lösung für das Aufladen von Smartphones an Bord. Das wasserdichte Gerät kombiniert induktives Laden mit einer sicheren Halterung für den Einsatz auf See. Bei Bewegungen des Bootes bleibt das Telefon zuverlässig fixiert.
Die Aura-Ladeschale arbeitet mit einer Eingangsspannung von 10 bis 30 Volt und eignet sich damit für die gängigen 12- und 24-Volt-Bordnetze. Das Aura-Ladegerät hat eine Ladeleistung von 10 Watt. Diese Leistung ermöglicht ein deutlich schnelleres Aufladen als bei Standard-Induktionsladern mit 5 Watt.
Laut IPX6-Zertifizierung soll das Ladegerät gegen Strahlwasser geschützt sein. Integrierte Drainageöffnungen verhindern, dass sich Regenwasser oder Spritzwasser in der Ladeschale sammelt. Diese Konstruktion macht das Gerät für den Einsatz im Cockpit oder an anderen exponierten Stellen geeignet.
Die Montage erfordert einen Ausschnitt in der Einbaufläche und vier Befestigungsschrauben. Die Anschlüsse für die Stromversorgung sind wasserdicht ausgeführt und benötigen keinen zusätzlichen Schutz. Der Einbau dauert etwa 30 Minuten, es werden Bohrer und Säge benötigt.
Die Mag-Technologie sorgt für eine automatische Ausrichtung des Smartphones in der optimalen Ladeposition. Das Telefon wird magnetisch angezogen und präzise positioniert, was die Ladeeffizienz verbessert.
Die Ladeschale ist mit allen Qi-kompatiblen Smartphones nutzbar. Dazu gehören aktuelle iPhone-Modelle ab iPhone 8 sowie zahlreiche Android-Geräte von Samsung, Google und anderen Herstellern.
Die Ladeleistung von 10 Watt wird nicht von allen Smartphones ausgeschöpft. Während neuere iPhones und Samsung-Geräte davon profitieren, laden ältere Modelle oft nur mit 5 Watt oder 7,5 Watt. Die tatsächliche Ladegeschwindigkeit hängt also vom verwendeten Smartphone ab.

Redakteur Test & Technik
Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.