Von der Armbanduhr über Smartphone-Apps bis zum fest installierten Race-Computer am Mastfuß – die Auswahl an Starthilfe ist riesig. Mit dem Regatta Race Timer von Gill kommt nun eine weitere hinzu. Ob ihre Anzeige, wie der Hersteller behauptet, die größte derzeit erhältliche ist, sei dahingestellt. Ablesen lässt sich das Display mit den bis zu 2,6 Zentimeter großen Ziffern in jedem Fall gut.
Die Uhr beherrscht die üblichen Drei-, Dünf oder Zehn-Minuten-Countdowns, deren Vorlaufzeit sich in Fünf-Minuten-Schritten einstellen lässt. Zudem kann der Countdown per Tastendruck mit den Startsignalen synchronisiert oder ein individueller Countdown programmiert werden. Nach dem Start wechselt die Anzeige entweder auf eine doppelte Stoppuhr, mit der sich bis zu 50 Zwischenzeiten nehmen lassen, oder der Countdown wird erneut gestartet. Eine Uhrzeitanzeige und ein Wecker komplettieren den Funktionsumfang. Die Bedienung erfolgt über vier große und griffige Tasten und gelingt fast, ohne einen Blick in die Anleitung geworfen zu haben.
Das breite Armband mit Gummizug erscheint auf den ersten Blick klobig, durch seine Länge lässt sich die Uhr aber nicht nur am Handgelenk, sondern auch am Mastfuß oder Großbaum befestigen. Die Uhr selbst wird mit einem Bajonettverschluss am Armband gehalten und kann gedreht werden. Auch eine dauerhafte Montage am Boot ist möglich, dazu kann die Bajonettbasis direkt aufs Deck geschraubt werden, ohne dass zusätzliche Halterungen gekauft werden müssen.
Der Regatta Race Timer soll bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht sein und ist in den Farben Gelb, Rot und Schwarz erhältlich. Preis: etwa 95 Euro.
Weitere Informationen unter www.gillmarine.com

Redakteur Test & Technik