Lithium-TechnikNeue Lithium-Akkus: leichter, stärker, besser

Fridtjof Gunkel

 · 25.01.2022

Lithium-Technik: Neue Lithium-Akkus: leichter, stärker, besserFoto: Hersteller
Kräftig und modular aufgebaut: Liontrons neue 300-Ah-Kiste

Liontron bringt eine große 300-Amperestunden-Batterie, die sechs Blei-Akkus ersetzen soll

Liontron bringt einen neuen Lithium-Eisenphosphat-Akku mit 300 Amperestunden Kapazität. Die Abmessungen von 349 mal 349 mal 190 Millimeter sind typisch für einen Untersitzakku für Wohnmobile; dieser wird aber aufgrund der recht geringen Höhe von knapp 20 Zentimetern auch gut unter Salon­bänke passen. Da die Kapazität von 300 Amperestunden etwa 600 Amperestunden Bleiakku entspricht, sind die Abmessungen im Verhältnis platzsparend, und das Gewicht ist mit 34,7 Kilogramm deutlich leichter.

Die Multi-App von Liontron stellt automatisch die verschiedenen Parameter der zuvor ausgewählten bis zu vier LiFePO4-Batterien dar: darunter der Ladezustand, die aktuelle Kapazität, Stromstärke und Spannung von den parallel geschalteten Batterien. Der neue 300-Ah-Akku kostet 2765 Euro.

Verlagssonderveröffentlichung

Die Lithium-Batterien von Hersteller Liontron (Bezug: www.Greenakku.de) wollen mit ihrer besonders reparaturfreundlichen Konstruktion punkten. Alle Komponenten, wie beispielsweise die Zellen, das elektronische Batterie-Management-System und das Bluetooth-Modul, sind verschraubt. Die Bauteile lassen sich einzeln ersetzen, es muss nicht gleich der gesamte Akkublock erneuert werden. Muss ein Bauteil ausgetauscht werden, soll dies ohne Spezialwerkzeug möglich sein. Das modulare und nachhaltige Batteriedesign mit tauschbaren Komponenten macht die Batterien besonders langlebig. Liontron gibt neben den fünf Jahren Garantie für weitere zehn Jahre ein Reparaturversprechen.

  Die Batterien des Herstellers lassen sich per Bluetooth überwachenFoto: Hersteller
Die Batterien des Herstellers lassen sich per Bluetooth überwachen

Konstruktive Basis aller Liontron-Batterien ist das sogenannte „3 x 5 Minuten“-Konzept. Damit soll es laut Hersteller möglich sein, jede Batterie binnen fünf Minuten zu öffnen und auf Fehler zu testen. In weiteren fünf Minuten soll sich jedes Bauteil austauschen lassen, damit nach weiteren fünf Minuten die Batterie wieder zusammengebaut werden kann.

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