KommunikationHandys für Wassersportler

Michael Rinck

 · 09.07.2018

Kommunikation: Handys für WassersportlerFoto: Hersteller
Handys für Wassersportler
Crosscall hat gleich zwei Mobiltelefone im Angebot, mit denen Segler keine Berührungsängste mit Wasser haben müssen

Die aktuellen Modelle von Apple und Samsung sind zwar wasserdicht, aber verlassen möchten sich darauf die wenigsten. Meistens wird vom Hersteller Kontakt mit Salzwasser für Reklamationen ausgeschlossen, und das Risiko ist bei den hohen Preisen für die Topmodelle auch viel zu groß. Um trotzdem erreichbar zu bleiben und das teure Gerät nicht in Gefahr zu bringen, kann sich die Anschaffung eines günstigen Outdoorhandys lohnen.

  Robuster Zwerg: Das Shark-X3 bietet nur einen eingeschränkten Funktionsumfang und keine gute Kamera. Dafür soll es sich auch bei Outdoor-Aktivitäten bewähren und der Akku lange haltenFoto: Hersteller Robuster Zwerg: Das Shark-X3 bietet nur einen eingeschränkten Funktionsumfang und keine gute Kamera. Dafür soll es sich auch bei Outdoor-Aktivitäten bewähren und der Akku lange halten

Der französische Hersteller Crosscall hat zwei Modelle im Programm, die auch ausdrücklich gegen Korrosion geschützt sein sollen. Das Shark-X3 ist nach IP68-Standard für bis zu 60 Minuten auf zwei Meter Wassertiefe dicht und soll sogar schwimmfähig sein. Außerdem bietet es eine Notruffunktion, wobei nach einen vorher ausgewählten Zeitraum im Wasser eine Notfall-SMS versendet und Lichtsignale aktiviert werden. Mit einem 2,4-Zoll-Display, 64 Megabyte Speicher und einer Kamera mit 5 Megapixeln bietet das Handy nur grundlegende Funktionen, dafür soll der Lithium-Ionen-Akku mit 950 Milliamperestunden Kapazität bis zu 264 Stunden Standby-Zeit ermöglichen. Der Preis ist mit 99 Euro sehr fair.

Das Action-X3 bietet mit 5-Zoll-Display, 32 Gigabyte Speicher und 12-Megapixel-Kamera schon die Funktionalität eines durchschnittlichen Smartphones. Es ist ebenfalls nach IP68-Standard wasserdicht und soll auch gegen Salzwasser oder ölige Flüssigkeiten geschützt sein. Das Gorilla-Glas 4 soll den Bildschirm auch gegen Stürze und Kratzer wappnen. Lediglich das Betriebssystem ist mit Android 7.1.2 etwas veraltet. Das Smartphone kostet 349 Euro.

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Beide Geräte unterstützen Dual-SIM. So können im Ausland ganz normal Nachrichten und Anrufe von Freunden empfangen und trotzdem die SIM-Karte eines lokalen Anbieters zum Surfen verwendet werden.

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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