ElektronikWindsensor ohne Kabel

Michael Rinck

 · 20.09.2018

Elektronik: Windsensor ohne KabelFoto: Hersteller

Der Funk-Windsensor von B&G spart das Kabel im Mast und soll trotzdem genaue Daten liefern. Eine Option mit Kabel gibt es aber trotzdem

B&G hat mit dem WS320 einen neuen kabellosen Windsensor im Programm. Laut Hersteller soll der Geber besonders akkurate Messwerte liefern, die Genauigkeit soll +/- 0,5 Grad in der Richtung und +/- 0,2 Knoten in der Windstärke betragen. Dafür wurden die Form des Schaufelrades zur Windgeschwindigkeitsmessung, die Aerodynamik und die Elektronik überarbeitet.

  Das Solarpaneel ist zweigeteilt und soll auch bei bedecktem Himmel genug Strom erzeugenFoto: Hersteller
Das Solarpaneel ist zweigeteilt und soll auch bei bedecktem Himmel genug Strom erzeugen

Mit Strom wird der WS320 von einem Solarpaneel im Sockel versorgt. Dieses soll auch bei bedecktem Himmel noch ausreichend Energie liefern. Die Daten zu Windrichtung und -geschwindigkeit werden fünfmal pro Sekunde per Bluetooth übertragen. Die Reichweite ist für Masten bis 25 Meter Höhe geeignet. Der Empfänger kann in das NMEA-2000-Netzwerk integriert werden.

  Für eine höhere Genauigkeit hat der Hersteller Aerodynamik und Elektronik überarbeitetFoto: Hersteller
Für eine höhere Genauigkeit hat der Hersteller Aerodynamik und Elektronik überarbeitet

Die Befestigung soll die gleichen Abmessungen und Schraubenlöcher haben wie die Vorgängermodelle 508 und 608, die Umrüstung also leicht möglich sein. In der Ausführung als WS310 gibt es den neuen Windsensor auch mit Kabel, etwa für höhere Masten bis 80 Meter. Diese Version unterstützt NMEA0183 und NMEA2000.

WS310 mit Kabel kostet 594 Euro, die kabellose Variante WS320 725 Euro.

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