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Michael Rinck

 · 11.07.2019

Elektronik: Einfach navigierenFoto: Hersteller
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Raymarine stellt mit Element S eine neue Plotter-Serie mit begrenztem Funktionsumfang, aber fairem Preis vor

Der neue Plotter von Raymarine ist mit 7, 9 und 12 Zoll Bildschirmdiagonale erhältlich. Das Display ist wettergeschützt und soll durch hohen Kontrast und viel Helligkeit eine gute Ablesbarkeit gewährleisten. Die Modelle 7S und 9S haben eine Auflösung von 800 mal 480 und das Modell 12S von 1280 mal 800 Bildpunkten. Die Steuerung erfolgt über die Tasten am rechten Gehäuserand, eine Touch-Funktion gibt es nicht. AIS- und Radar-Daten können per Overlay eingeblendet werden, zudem sind über NMEA2000 Motor­daten im Display abrufbar. Echolot oder Fischfinder können laut Hersteller ebenfalls angeschlossen werden, allerdings unterstützt die Element- S-Serie keine hochauflösende Sonartechnik. Das ist für Segler auch weniger wichtig und dem Konzept der Plotter-Serie geschuldet, einfache Funktionalität zu einem fairen Preis zu liefern.

So scheint es nur konsequent, dass die Navis der Serie mit einer reduzierten Version des LightHouse-Betriebs­systems betrieben werden. Statt mit LightHouse 3.9 werden die Plotter der Element-S-Serie mit LightHouse Sport ausgeliefert. Die Version verzichtet auf Darstellung von Wärmebildern, Installation von Apps, Augmented Reality, Verbindung von SmartDevices per W-Lan und Touch-Funktion. Es werden LightHouse NC-2-, Navionics- und C-Map-Karten unterstützt. Die Plotter können am Schott oder per Halterung montiert werden. Preis ab 450 Euro.

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Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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