BordelektrikLüfterlose Alles-Lader aus Frankreich

Hauke Schmidt

 · 03.02.2015

Bordelektrik: Lüfterlose Alles-Lader aus FrankreichFoto: Hersteller
Die Ladegeräte der Y-Power-Serie von Cristec können drei Batteriebänke laden, hier die 25-Ampere-Ausführung
Mit der Y-Power-Serie stellt Cristec universelle Automatikladegeräte vor, die auch bei hohen Umgebungstemperaturen für volle Akkus sorgen

Wer die Bordakkus im Hafen schnell wieder auffüllen will, braucht ein kräftiges Ladegerät. Doch viele Produkte bringen ihre Nennleistung nur, wenn sie entsprechend gekühlt werden. Hat die Werft den Lader gut versteckt in der Backskiste oder unter den Kojen installiert, kommt es oft zum Hitzestau, und das Ladegerät regelt die Leistung herunter.

Wenn die Belüftung nicht verbessert und die Wärme abgeführt werden kann, sind die Geräte der Y-Power-Serie von Cristec eine Alternative. Laut Herstellerangabe arbeiten die Automatiklader bis zu einer Umgebungstemperatur von 60 Grad mit voller Leistung – und das sogar lautlos. Zumindest die Ausführungen mit 16, 25 und 40 Ampere Ladestrom besitzen keinen Lüfter, dieser ist nur beim 60 Ampere starken Topmodell nötig.

Alle Geräte können den Ladestrom auf bis zu drei Batteriebänke verteilen, wobei jeder Ausgang einzeln überwacht und abgesichert ist. Eine fünfstufige Ladekurve soll für effektives Auffüllen der Bordakkus und eine lange Lebensdauer der Batterien sorgen. Zudem lassen sich die Lader im Winterlager auch ohne Akkus als Netzteil betreiben. Für besonders hohe Ladeströme können bis zu vier Geräte parallelgeschaltet werden.

Für diverse Akkutypen geeignet

Ob es sich bei den Energiespeicher um Nass-, Gel-, AGM- oder Lithiumakkus handelt, kann am Gerät eingestellt werden. Für exotischere Batterietypen bietet der Hersteller spezielle Softwarevarianten an. Eine CAN-Bus-Schnittstelle erleichtert die Integration der Lader in ein Bussystem und ermöglicht eine komfortable Fernsteuerung über einen optionalen Touchscreen.

Die Preise beginnen bei 371 Euro für die 25-Ampere-Ausführung, die 40-Ampere-Variante kostet 612 Euro. Das 60-Ampere-Topmodell ist für 818 Euro zu haben, jeweils in der 12-Volt-Version. Ab April soll zudem die 16-Ampere-Variante für 293 Euro lieferbar sein, dann sind auch 24-Volt-Modelle erhältlich. Auf alle Geräte gibt der Hersteller drei Jahre Gewährleistung. In Deutschland werden die aus Frankreich stammenden Lader von Kiel-Nautik vertrieben.

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Weitere Informationen unter www.kiel-nautik.com

Hauke Schmidt

Hauke Schmidt

Redakteur Test & Technik

Hauke Schmidt zog bereits im Opti-Alter an die Küste und wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf. Seit 2006 ist der Diplom Ozeanograf als Redakteur im Ressort Test & Technik tätig. Zu den Kernaufgaben gehören Ausrüstungs- und Bootstest, aber auch Praxisthemen rund um Elektronik, Seemannschaft und Refit. Als leidenschaftlicher Selbermacher verbringt er die Sommer am liebsten mit seiner Familie auf dem Wasser und die Winter mit Arbeiten am Boot.

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