WetterschutzBoattent: die Kuchenbude zum Aufblasen

Hauke Schmidt

 · 17.08.2015

Wetterschutz: Boattent: die Kuchenbude zum AufblasenFoto: Hersteller
Das Boattent mit aufzippbaren und mit Fenstern versehenen Seitenteilen
Wasserballast und Luft sollen den Regen- und Windschutz in Form halten. Spezielle Beschläge müssen an Bord nicht angebracht werden

Sechs Kilogramm leicht, in drei bis sechs Minuten aufgebaut, und alles, ohne Spezialbeschläge anzubringen oder Löcher ins Deck zu bohren: Die Eckdaten der Boattent genannten Kuchenbude aus Dänemark klingen spannend.

Erreichen will der Hersteller diese Eigenschaften durch den Verzicht auf ein herkömmliches Gestänge. Stattdessen besteht das Rückgrat des Zeltes aus zwei Luftschläuchen. Sie werden wie bei einem Schlauchbootboden mit hohem Druck aufgepumpt und sollen der Konstruktion die nötige Steifigkeit verleihen. Die Befestigung der iglu­artigen Überdachung erfolgt mit Dyneemaleinen an der Reling und vorhandenen Beschlägen wie den Heckklampen. Zudem sollen wassergefüllte Ballasttaschen das Boattent an Ort und Stelle halten.

  Die Details des Boattent in der ÜbersichtFoto: Hersteller Die Details des Boattent in der Übersicht

Es kann an allen vier Seiten per Reißverschluss geöffnet werden und besteht aus atmungsaktivem Material, daher soll sich kein Kondenswasser bilden. Das Boattent ist in zehn Farben und fünf Größen erhältlich und laut Hersteller für Schiffe von unter 24 Fuß bis über 40 Fuß geeignet. Preis: ab 490 Euro.

Weitere Informationen unter www.boattent.com

Hauke Schmidt

Hauke Schmidt

Redakteur Test & Technik

Hauke Schmidt zog bereits im Opti-Alter an die Küste und wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf. Seit 2006 ist der Diplom Ozeanograf als Redakteur im Ressort Test & Technik tätig. Zu den Kernaufgaben gehören Ausrüstungs- und Bootstest, aber auch Praxisthemen rund um Elektronik, Seemannschaft und Refit. Als leidenschaftlicher Selbermacher verbringt er die Sommer am liebsten mit seiner Familie auf dem Wasser und die Winter mit Arbeiten am Boot.

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