Verlängerte GrillsaisonGasgrill für an Bord

Michael Rinck

 · 28.10.2020

Verlängerte Grillsaison: Gasgrill für an BordFoto: F. Gunkel
Gasgrill für an Bord
Weniger Schmutz, schneller einsatzbereit und geeignet, um an Deck oder auf der Badeplattform Fleisch und Gemüse zu garen: Gas statt Kohle bietet Vorteile

Zugegeben, die Grillsaison ist eigentlich vorbei. Aber da ja einige Eigner mit ihrem Boot auch im Winter im Wasser bleiben – warum sollte dann nicht mehr an Bord gegrillt werden? Und falls das Boot schon in der Halle stehen sollte, dann taugt der Gasgrill von Cadac schon als frühe Geschenkempfehlung. Er ist sofort auf Temperatur, produziert keine Asche und keinen Rauch.

Gasgrills erfreuen sich unter Seglern wachsender Beliebtheit. Emp­fehlenswert ist der Safari Chef 2 des Herstellers Cadac. Der Grill ist 3,6 Kilogramm leicht, hat eine Nutzfläche von 30 Zentimeter Durchmesser, ist knapp 40 Zentimeter hoch und lässt sich durch klappbare Beine klein packen. Angeschlossen wird eine 500-Gramm-Gewindekartusche oder in der Niederdruckvariante die an Bord vorhandene Gas­flasche. Mit Grillrost, Grillplatte, Topfständer und Deckel/Wok-Kombi ist der Grill schon im Standard multifunktions­fähig.

In YACHT 22/2019 wurde er getestet und mit fünf Sternen beurteilt. Funktionalität und Packmaß stimmen. Als Zubehör gibt es noch Plancha-Platte, Paella-Pfanne und Pizzastein. Der Grill funktioniert hervorragend, lässt sich gut stauen und sauberhalten. Man setzt ihn dadurch lieber und öfter ein als ein kohlebetriebenes Gerät. Der Safari Chef 2 kostet 130 Euro, die Gewindekartusche 5,95 Euro z.B. bei Amazon erhältlich.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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