VergleichstestElektro-Luftpumpen für Beiboot und SUP

Michael Rinck

 · 03.05.2022

Vergleichstest: Elektro-Luftpumpen für Beiboot und SUPFoto: YACHT/J. Kubica
Ein 2,40er-Dingi ist recht schnell aufgepumpt. Bei einem großen SUP wird es aber schon anstrengender, weil der Druck höher ist
Je größer Dingi oder Board, desto anstrengender das Aufpumpen. Elektrische Luftpumpen können helfen. Neun Modelle im Test, jetzt im PDF-Download

Einer der schönsten Abschlüsse eines Segeltages ist wohl, wenn der Anker in einer geschützten Bucht fällt. Keine direkten Stegnachbarn, die Hektik an Land ist ganz weit weg. Die Kehrseite ist aber: Auch das Land ist weit weg – für eine Erkundung, den Spaziergang mit dem Hund oder den Gang zum Bäcker muss das Beiboot klargemacht werden. Und das bedeutet: aufpumpen. Das kleine Dingi ist aber auch mit einem Handgerät schnell prall gefüllt, spätestens beim SUP wird es zum Schluss jedoch kräftezehrend.

Häufig sind eher große Boards an Bord, und die haben ordentlich Volumen, und zudem muss auch mehr Druck drauf als beim Schlauchboot. Dadurch wird es besonders am Ende, kurz bevor ein Bar erreicht ist, sehr anstrengend. Eine praktische Hilfe sind dann Elektropumpen.

Systembedingt gibt es dabei ein Problem: Viel Volumen bei hohem Druck kann meistens nicht eine Pumpe allein leisten. Ein Gebläse kann viel Luft pro Minute befördern, schafft aber nicht den Druck. Bei einem Kompressor mit einer Kolbenpumpe ist es genau umgekehrt. Er kann zwar das SUP mit dem nötigen Druck füllen, das dauert dann aber meist recht lange. Einige Hersteller bieten daher Geräte, die beide Systeme vereinen.

Wir haben neun Modelle ausprobiert. Darunter gab es Akkugeräte und solche mit 12-Volt-Anschluss. Was bei der Auswahl zu beachten ist und welche Pumpe sich an Bord am besten schlägt ist nachzulesen in der YACHT 9/2022. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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