Test DruckwasserpumpenWasser wie zu Hause

Hauke Schmidt

 · 14.06.2022

Test Druckwasserpumpen: Wasser wie zu HauseFoto: YACHT/J.-M. Liot

Druckwasserpumpen sorgen für Komfort. Doch damit ein satter Strahl aus dem Hahn kommt, müssen Druck und Fördermenge stimmen. Zudem spielt die Lautstärke eine wichtige Rolle. Acht Modelle im Test, jetzt im PDF-Download

Den von zu Hause bekannten Wasserkomfort möchten Segler natürlich auch gern auf ihrem Boot haben. Das heißt insbesondere: Wenn der Wasserhahn geöffnet wird, soll auch gleichmäßig Wasser fließen. Besonders auf kleineren Booten gibt es zum Teil noch mechanische Fußpumpen oder die elektrische Ausführung mit einem Schaltkontakt am Wasserhahn. Nachteil beider Systeme: Man kann immer nur eine Zapfstelle damit versorgen. Cockpitdusche, Dusche in der Nasszelle, Waschbecken plus Spülbecken sind damit nicht zu betreiben.

Die Lösung bei mehreren Zapfstellen an Bord: die sogenannte Druckwasserpumpe, die wie ein Hauswasserwerk immer einen gewissen Druck hält, an allen Wasserhähnen für den nötigen Durchfluss sorgt und sich vor allem bei Nichtgebrauch auch automatisch wieder abschaltet. Für den Test haben wir bei den Ausrüstern AWN, Gründl und SVB sowie beim reinen Online-Händler Amazon insgesamt acht Pumpen geordert. Letzterer lieferte die eher unbekannten Marken Seaflo und TTulpe, während die anderen Kandidaten aus den Häusern Flojet, Jabsco, Johnson, Shurflo und Whale kommen.

Alle Pumpen sind Mehrkammer-Membranpumpen und werden durch 12-V-Elektromotoren angetrieben. Nach Angaben der Hersteller sollen sie einen Durchsatz zwischen etwa zehn und 13 Litern pro Minute liefern. Das reicht für ein Boot mit Dusche und Zapfstellen an Waschbecken und Spüle.

Wie sich die Pumpen in der Praxis schlagen und welche Modelle für den Bordbetrieb empfehlenswert sind, steht in der YACHT, Heft 12/2022. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test direkt über diesen Link (hier klicken!) herunter.

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