SolarstromFlinrail: Balkonkraftwerk für die Reling

Hauke Schmidt

 · 27.04.2022

Solarstrom: Flinrail: Balkonkraftwerk für die RelingFoto: Hersteller
Das Flinrail-Solarmodul wird auf den Relingsdraht gehängt und per Halteleinen ausgerichtet
Das Solarpaneel Flinrail lässt sich leicht montieren und wartet mit einer Reihe von Innovationen auf; dank transparenter Rückseite arbeitet es auch mit Streulicht

Die Idee, ein Solarpaneel an die Reling zu hängen, ist nicht neu, so einfach wie mit dem Flinrail ging es aber noch nie. Das Pa­neel wird mit einem Hakenbeschlag auf den oberen Draht geklemmt. Anschließend werden mit Karabinern bestückte Leinen in den unteren Durchzug gepickt. Der Clou dabei: Die Leinen laufen durch Automatikklemmen, so kann das Paneel in die optimale Position zur Sonne gekippt werden und verbleibt dort. Die überschüssige Leinenlänge wird dabei von integrierten Gummizügen in den Rahmen geholt.

  Das Paneel wird mit einem Haken auf dem Relingsdraht befestigt. Gut zu sehen ist die transparente Rückseite, dadurch können die Zellen auch mit Streulicht arbeitenFoto: Hersteller Das Paneel wird mit einem Haken auf dem Relingsdraht befestigt. Gut zu sehen ist die transparente Rückseite, dadurch können die Zellen auch mit Streulicht arbeiten

Das Paneel hat eine Leistung von 100 Watt und kostet 850 Euro, ein passender Laderegler 159 Eu­ro. Es kommen besonders bruchfeste Zellen mit Filamentverbindern zum Einsatz. Das Trägermaterial des Paneels ist transparent, sodass Streulicht auf die Rückseite der Zellen fallen und zusätzlichen Strom produzieren kann.

  Die Fixierleinen dienen zum Ausrichten des Paneels, sie werden in Automatikklemmen gehalten, und das überschüssige Seil verschwindet per Gummizug im RahmenFoto: Hersteller Die Fixierleinen dienen zum Ausrichten des Paneels, sie werden in Automatikklemmen gehalten, und das überschüssige Seil verschwindet per Gummizug im Rahmen

Weitere Informationen bei Flinsolar.

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Hauke Schmidt

Hauke Schmidt

Redakteur Test & Technik

Hauke Schmidt zog bereits im Opti-Alter an die Küste und wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf. Seit 2006 ist der Diplom Ozeanograf als Redakteur im Ressort Test & Technik tätig. Zu den Kernaufgaben gehören Ausrüstungs- und Bootstest, aber auch Praxisthemen rund um Elektronik, Seemannschaft und Refit. Als leidenschaftlicher Selbermacher verbringt er die Sommer am liebsten mit seiner Familie auf dem Wasser und die Winter mit Arbeiten am Boot.

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