Die Tool Bag CO2 von Outils Océans ist laut Hersteller für den mobilen Einsatz konzipiert und soll Hand- wie Elektrowerkzeug aufnehmen. Damit eignet sich die Tasche besonders für Bootseigner, die ihr Werkzeug sicher verstauen aber keine sperrige Kiste an Bord haben wollen.
Die CO2 misst 45 x 24 x 26 Zentimeter und bringt leer 1,1 Kilogramm auf die Waage. Die CO2 bietet Raum für ein erweitertes Bord-Grundsortiment, etwa Schraubendreher, Zangen, Stecknüsse, Kabelschuhe, Sicherungen, ein Multimeter und einen kompakten Akku-Bohrschrauber samt Ladegerät. Der Vorteil der CO2 liegt deshalb vor allem darin, Werkzeug nach Aufgabe zusammenzustellen: Elektrik, Motorwartung und kleinere Reparaturen können in einer Tasche organisiert bleiben, ohne dass ein großer Metallkoffer an Bord herumsteht.
Eine sinnvolle Basis für den Inhalt liefert unser Beitrag zu Werkzeug-Sets für Boote. Nicht jedes Werkzeug aus dem heimischen Keller gehört aufs Boot.
Die CO2 ist als formstabile Tasche aufgebaut. Nach Angaben von Outils Océans besteht die Ausstattung aus einem großen Hauptfach, einer zentralen Trennwand, einem Werkzeughalter an der Vorderseite sowie zwei Taschen auf der Rückseite der Trennwand. Geschlossen wird die Tasche über einen Deckel mit Verschlüssen. Zum Tragen sind ein Schultergurt und zwei Griffe vorgesehen.
Diese Einteilung passt zu einem Bordalltag, in dem Werkzeug nicht nur verstaut, sondern auch schnell gefunden werden muss. Häufig gebrauchte Zangen und Schraubendreher lassen sich am Werkzeughalter unterbringen. Messgerät, Ersatzsicherungen oder Schrumpfschlauch gehören besser in getrennte Fächer, damit sie nicht zwischen schwerem Metallwerkzeug verschwinden. Im großen Hauptfach können größere Teile wie Steckschlüsselsatz oder Bohrmaschine liegen.
Für die Arbeit an Kraftstoffversorgung und Außenborder lohnt sich ebenfalls eine klare Trennung von Werkzeug und Verbrauchsmaterial. Der BOOTE-Ratgeber zum Kanister-Handling ohne Kleckern zeigt, welche Hilfsmittel dabei an Bord sinnvoll sein können.
Der Rumpf der CO2 besteht laut Hersteller aus halbstarrem Polyethylen. Der Deckel und die Seitenfalten sind aus beidseitig PVC-beschichtetem Polyester gefertigt. Gurte und Kantenband bestehen aus Polypropylen, die Nieten aus Messing, die Verschlüsse aus eingespritztem Polyamid. Outils Océans beschreibt die Tasche außerdem als waschbar und wasserfest.
Für den Bordsalltag klingt das grundsätzlich passend: Eine Tasche, die Form hält, lässt sich in engen Stauräumen besser beladen als ein weicher Beutel. Beschichtete Oberflächen können Schmutz und Ölspuren leichter verzeihen als unbehandeltes Gewebe. Dennoch ersetzt die CO2 keine wasserdichte Tasche. Wer sie in einer nassen Backskiste, im offenen Cockpit oder dauerhaft in Bilgennähe lagert, sollte den Stauplatz sorgfältig prüfen und empfindliche Elektronik zusätzlich schützen.
Die CO2 eignet sich nicht nur für Servicemitarbeiter, sondern auch für Bootseigner, die regelmäßig selbst warten und dafür ein umfangreicheres Werkzeugsortiment griffbereit an Bord behalten möchten. Ihr Format kann gerade bei Arbeiten am Motor, an der Elektrik oder an einer Pumpe Vorteile bringen, wenn Werkzeug und Messgerät gemeinsam zum Einsatzort getragen werden sollen. Gegenüber einer festen Werkzeugkiste hat eine Tasche an Bord einen praktischen Vorteil: Bewegt sie sich bei Seegang, kann sie deutlich weniger leicht gegen Möbel, Verkleidungen oder andere Ausrüstung schlagen und poltert weniger. Das kann Boot und Werkzeug zusätzlich schützen, ersetzt aber keine sichere, möglichst rutschfeste Verstauung.
Die Outils Tool Bag CO2 ist für Segler interessant, die mehr als ein kleines Notfallset mitführen und ihr Bordwerkzeug systematisch organisieren wollen. Das große Hauptfach, die Unterteilung und die angegebene Traglast von 15 Kilogramm sprechen für eine flexible mobile Werkstatt. Der Preis wird vom Hersteller mit 137,52 Euro angegeben.
Wie viel Werkzeug liegt bei Ihnen an Bord bereit, und bewährt sich dafür eher eine Tasche oder ein fester Koffer? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen in die Kommentare.

Redakteur Test & Technik
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