KooperationBavaria-Ersatzteile bei SVB

Michael Rinck

 · 22.07.2015

Kooperation: Bavaria-Ersatzteile bei SVBFoto: SVB
Von der Instrumentenblende bis zum Ruderblatt: Ersatzteile von Bavaria jetzt bei SVB
Eigner der Boote aus Giebelstadt kommen jetzt besser an Originalteile. Das Angebot startet gerade, hat aber noch einige Kinderkrankheiten

Ab sofort gibt es Ersatzteile für Yachten von Bavaria online im SVB-Shop. Das ist bei einer über Bord gegangenen Winschkurbel noch nicht so interessant, die gibt es schließlich überall. Sobald jedoch Spezialteile kaputtgehen, wie etwa eine Instrumentenblende oder die Teakgräting vom Cockpitboden, dann sind Eigner auf Originalteile angewiesen. So stammt die Fußreling bei Bavaria immer von Pfeifer Marine, doch es handelt sich um eine speziell für die Werft angefertigte Variante, die es sonst nirgends zu kaufen gibt. Laut SVB gibt es auch Ruderblätter im Angebot.

Bisher ist jedoch der Bestellvorgang noch etwas umständlich: Von SVB gelangen Interessierte über einen Link zu Bavaria Plus. Dort können der Bootstyp ausgewählt und die entsprechenden Teile auf die Merkliste gesetzt werden. Diese Liste wiederum kann im PDF-Format gespeichert und dann per E-Mail an SVB gesendet werden. An den Abläufen wird jedoch im Augenblick noch gearbeitet, sie sollen einfacher werden.

Als besonders kompliziert erweist sich für die Werft auch, bei älteren Yachten nachzuvollziehen, was für Teile verbaut wurden. So finden sich bei der Suche noch nicht für alle Modelle auch vollständige Ersatzteillisten. Auch hier soll noch nachgebessert werden. Sollten Segler auf der Suche nach Ersatzteilen im Shop nicht fündig werden, besteht die Möglichkeit, ein Foto an SVB zu senden. Experten von Ausrüster und Werft versuchen dann, anhand des Bildes das passende Teil ausfindig zu machen.

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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